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Manowar, Holy Hell (Dortmund 2012)

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Manowar, Holy Hell

09.07.2012 – Dortmund / Westfalenhalle

 

Für´s geplante Open Air hat es bei Manowar nicht gereicht, aber die Westfalenhalle ist auch groß genug um den Metal Warriors Platz zu bieten. Der einzige Germany Sommer- Gig 2012 war sehr beeindruckend und zeigte erneut das den Kings On Stage keiner was vormacht!

 

Holy Hell

Die amerikanische Band um Sängerin Maria Breon hat ja seit Jahren den Platz vor Manowar gemietet. Die Schützlinge Joey de Mayo´s sind einfach immer dabei wenn die Kings of Metal auf Tour gehen. Vielen Leuten geht das vielleicht schon auf die Eier, ich persönlich mag die Band aber sehr gerne und freute mich sie mal wieder Live zu sehen. Die große Bühne wurde von den Musikern gut genutzt und insgesamt gab es sechs Songs dieser Gothic meets Power Metal Truppe. Bekannte Gassenhauer wie „Wings of Light“ wurden genauso gebracht wie ganz Neues („Accept the Darkness“) von der eben erschienen „Darkness Visible – The Warning“ EP. Gitarrist Joe Stump hat die richtigen Rockstar Posen definitiv drauf und erinnert mich immer wieder an 80er Hairspray Tage, Ha Ha, ist aber nicht negativ gemeint. Sängerin Maria war gut bei Stimme und sehr hübsch anzuschauen, als sie dann als finalen Song im Set Dio´s „Holy Diver“ sang, da konnte man davon ausgehen das nun die komplette Halle feierte! Holy Hell haben eine coole Opener Show hingelegt und wenn im Herbst die zweite CD „Darkness Visible“ erscheint sieht man sie evtl. mal als Headliner auf Clubtour mit längerer Spielzeit? Das wäre cool! (Arno)

 

Manowar

Pünktlich um 21.15 Uhr ertönt das Ben Hur Intro und die Fans in der vollen Westfalenhalle wissen was in den nächsten 120 Minuten auf sie zukommt. Absolut true gehaltener Power Metal, eine Menge Pathos, fetter Sound, coole Songs und vier immer in absoluter Spiellaune aufgelegt Musiker. Hat man schon mal einen lustlosen oder schlechten Liveauftritt von MANOWAR gesehen? Ich nicht und genauso wenig Heute. Die zwei Stunden Spielzeit überzeugen mit der Setlist, unteranderem das obligatorische „Manowar“, zudem „Fighting The World“, „Hail To England“, „Black Wind Fire And Steel“, „The Gods Made Heavy Metal“, „Power“, „Hand Of Doom“ oder „Brothers Of Metal“. Beim letzt genannten Songwurde einmal mehr einem jungen Fan die Ehre zu Teil mit den Kings Of Metal auf der Bühne zu zocken und ein weiblicher Fan ohne Berührungsängste wurde dazu geholt und durfte, mitsamt Gastmusiker, mit der Band auf der Bühne abfeiern. Joey De Mayo unterhält das Publikum neben seinem Bassspiel noch mit zwei Ansagen (bei einer von beiden kann er sich eine Spitze in Richtung einiger Medienvertreter vollkommen zu Recht nicht verkneifen, denn das MANOWAR Bashing nimmt in letzter Zeit doch sehr regelmäßige und gelegentlich sehr seltsame Züge an). Das gelungene Gitarrensolo von Karl Logan (dessen Gitarrenspiel gerade auf letzter Scheibe „Gods Of War“ teilweise als unterirdisch kritisiert wurde) straft alle Kritiker Lügen und der Gute zeigt, was für geschickte und flinke Finger er auf seinem Sechs Seiter hat. Neu (Alt) Drummer Donnie Hamzik belegt mit seinem Drumsolo, dass er dem Ruf seiner Mitstreiter gerne gefolgt ist und sich MANOWAR erneut angeschlossen hat, denn bei seinen fünf Minuten Ruhm an diesem Abend hat er sichtlich gezeigt, mit viel Spaß er bei der Sache ist. Über die Gesangsleistung eines Eric Adams braucht man sich eigentlich gar nicht mehr auszulassen, denn er liefert wie immer eine super Leistung ab, da sitzt einfach jeder Schrei, jede gefühlvolle Passage und die Power hat er trotz fortschreitendem Alters noch immer. Klingt alles nach einem super Abend, der er auch war. Die (deutsche) Presse kritisiert – wie bereits erwähnt - MANOWAR gerade seit letztem Album ja sehr gerne und einen kleinen Seitenhieb konnte sich Joey bei seiner Ansprache ja auch nicht verkneifen, aber in diese Kerbe schlagen wir vom Totentanz nicht. Denn es gibt sie noch immer, die Fans und Medienvertreter die sich auf MANOWAR Shows freuen und sich ein neues Album herbeisehnen. Dieses ist ja bereits unter dem MANOWAR typischen und klangvollen Namen „Lords Of Steel“ erschienen und eine Tour dazu wird sicherlich folgen. Wenn es dann soweit ist, werden unteranderem auch die Totentänzer wieder dabei sein und sich auch über neue Songs freuen, die am heutigen Abend (und das ist die einzige Kritik) leider nicht gespielt wurden. Hail And Kill!!!! (Zvonko)

 

Manowar Fotos: Guido Karp/Nicole Karp - (c) MAGIC CIRCLE ENTERTAINMENT - all rights reserved.

 

 

 


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