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Morbid Angel, Deserted Fear (Aschaffenburg 2014)

Morbid Angel, Deserted Fear

26.11.2014, Aschaffenburg/Colosaal

 

Das Morbid Angel Album „Covenant“ feierte 20 jähriges Bestehen und da entschlossen die Herren aus Florida eine Tour zu fahren in der das Werk komplett gespielt wird. Nach der erfolgreichen US Variante setzte man auch nach Europa über und gastierte Ende November im Colosaal im schönen Aschaffenburg. Als Opener fungierten die deutschen Death Metal Senkrechtstarter Deserted Fear – da konnte also wenig schiefgehn…

 

Deserted Fear

DF LIVEDer Club füllte sich anständig als die hochgelobten jungen Burschen aus Ostdeutschland ihre Show begannen. Mit der aktuellen CD „Kingdom of Worms“ hatten die Thüringer gerade tolle Kritiken erhalten und die positiven Resonanzen übertrugen sich auf die Stimmung der Musiker. Frontmann Manuel Glatter grinste ständig und lieferte, wie auch seine Mitmusiker, eine astreine Performance ab. Mir gefiel das gut, da jede Menge Energie rüberkam und die Balance zwischen Spaß aber auch Death Metal Bösartigkeit gut gehalten wurde. Das Publikum reagierte von Song zu Song besser und ich denke so mancher Konzertbesucher hat sich hinterher eine CD oder ein Shirt eigesackt.

 

Morbid Angel

Wie in so vielen Metal Genres, ist es auch beim Death Metal so das mir die „großen, alten“ am besten gefallen. Entsprechend erfreut war ich als Frontmann David Vincent zusammen mit Trey Azagthoth an der Gitarre die Bühne betraten. Alte Heroes und MA LIVEso! Unterstützt durch die musikalisch topfitten Youngsters Tim Yeung (Drums) und Thor Anders „Destructhor“ Myhren (Gitarre) legten die Death Metal Gods tierisch los. Das „Covenant“ Album – mitsamt den Highlights „Sworn to the Black“ und „God of Emptyness“ – wurde komplett gezockt und es gesellten sich weitere Hits anderer Scheiben dazu. „Fall from Grace“, „Immortal Rites“ und so weiter. Hat Spaß gemacht, die Band war gut drauf und David Vincent agierte wie ein Zeremonienmeister. Gesprächig schon, ja, aber auch einen Touch Arroganz und Erhabenheit versprühend. Find ich gut – es kann nicht nur Kumpeltypen im Heavy Metal geben, nein auch ein bisschen Einbildung man würde hier jetzt gerade die Welt regieren gehört dazu, haha. Toller Showman – passt! War schön mal wieder Morbid Angel zu sehen und wenn man die Reaktionen der Colosaal Crowd an diesem Abend beobachtete dann sah man dass alles im grünen Bereich war.

 

(Pics/Text: Arno)


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