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Hammer Of Doom 2011

Hammer Of Doom

28./29.10.11 - Würzburg, Posthalle

 

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr öffnete die Posthalle ihre Pforten zum Hammer Of Doom. So orthodox wie die Kollegen vom Doom Shall Rise ist Oliver Weinsheimer bei seiner Bandauswahl nicht, daher war das Samstagsbilling eine ausgewogene Mischung aus Doom und 70er-Rock inklusive der allseits bekannten Schweinepriester von The Devil’s Blood, freitags hingegen ging es nahezu undoomig zu, statt dessen wurde dem Epic Metal gehuldigt. Etwa die Hälfte des Publikums gab sich beide Tage, die andere Hälfte wurde nach dem ersten Tag einfach mal ausgewechselt. Kutten und Nieten raus, abgewetzte Jeansjacken rein. Alles in allem waren es aber zwei äußerst ansprechende Tage, welche erneut einem Familientreffen der fröhlichen Art gleichkamen. Daß der Einlaß bei der Posthalle immer etwas länger dauert ist bekannt; aus diesem Grund und aufgrund zahlreicher Begrüßungen waren Mountain Throne bereits beim letzten Song, als ich endlich den Ort des Geschehens enterte. Ein andermal wird es sicherlich Gelegenheit geben, einen Gig der Band zu besprechen.

 

 

28.10.11 – Day Of Epic

 

images/live-pic/2012_10/Battleroar.JPGBattleroar

 

Die drei anderen Bands heute waren aber sämtlichst Pflichtprogramm, und ich war sehr gespannt, wie Battleroar im Mk.-II-Line Up klingen würden. Daß Sänger und Gitarrist ausgetauscht wurden, war mir ja bekannt, doch auch Schlagzeuger und Bassist konnten die Reise nach Würzburg nicht antreten und mußten von Gastmusikern vertreten werden. Somit stand Gitarrist Kostas als einziges altes Mitglied auf den Brettern, und als seien das noch nicht Neuerungen genug, brachte die Band bei manchen Songs auch noch einen Violinisten zum Einsatz, der die auf Platte so passenden Parts auch live überzeugend darbot. Musikalisch gab es erwartungsgemäß nichts zu meckern, das Material der drei Alben ist über jeden Zweifel erhaben, die Band spielte trotz Notbesetzung tight auf, und der neue Sänger Nightcomer (aus Funk und Fernsehen bekannt vom ersten Doomsword-Album) agierte sicher und sang hervorragend. Es war ein starker Auftritt, aber ich hatte merkliche Schwierigkeiten, mich daran zu gewöhnen, daß das Battleroar sein sollten. Insbesondere mit dem Weggang Marco Congoreggis hat die Band einiges an Identität eingebüßt, aber wie auch immer, Veränderungen passieren. Ich wünsche Battleroar jedenfalls, daß sie auch weiterhin verdientermaßen zur Epic Metal-Spitze zählen und die Fackel mit ihrem vierten Album würdig weitertragen werden. (Till)

 

 

Doomswordimages/live-pic/2012_10/Doomsword.JPG

 

Bei Doomsword hingegen ist man es ja gewohnt, daß Deathmaster immer mit etwas veränderter Besetzung antritt. Auch heute war die Truppe nicht vollständig, als Aushilfsgitarrist war Gianluca Silvi von Battle Ram mitgekommen. Aber die zentrale Figur auf der Bühne bleibt natürlich der Meister selbst, und die Songs der Band bleiben großartig. Doomsword boten einen ausgewogenen Querschnitt ihrer Alben und verwandelten die Posthalle in Walhall, das Heer der Einherjer sang und bangte hingebungsvoll mit. Diese Band wird nicht langweilig, wie oft man sie auch sehen mag. Ich freue mich jedenfalls, daß sie immer mal wieder auf den einschlägigen Festivals spielen, sonst würde mir vermutlich wirklich etwas fehlen. Allerdings hätte ich es schön gefunden, wenn man die Gelegenheit genutzt hätte, ein oder zwei Nummern mit Nightcomer darzubieten, wenn der ohnehin schon vor Ort war, aber da bestand offenbar kein Interesse. Hätte den Gig nochmal etwas besonderer gemacht, aber auch so waren Doomsword einmal mehr sehenswert. (Till)

 

 

images/live-pic/2012_10/ManillaRoad.JPGManilla Road

 

Dann aber war es Zeit für den allseits erwarteten Headliner. Manilla Road waren ja in den letzten Jahren mehr oder weniger regelmäßig in Europa zu Gast, aber ein Auftritt dieser Truppe ist immer ein besonderes Ereignis. Auch hier hatten die Besetzungsprobleme ihren Zoll gefordert: Die Herren Shark und Hellroadie waren ohne Schlagzeuger und mit einem neuen Bassisten über den großen Teich gereist, an den Kesseln und Pauken saß heute Ex-Seduction-Drummer Neudi (aktuell bei Roxxcalibur aktiv und auch als Streetclip-TV-Freak bekannt). Großes erwarteten wir von der Show – und Großes wurde geboten. Die Umstände der Notbesetzung hörte man der Band nicht an, größere Fehler waren nicht zu bemerken, dafür gab es eine Setlist, die sich gewaschen hatte. Mit einer derart umfangreichen Diskographie kann man natürlich aus dem Vollen schöpfen, und so fanden sehr viele alte Nummern den Weg ins Programm. Klar, viele Klassiker müssen einfach sein, ob „Death by the hammer“, „Dig me no grave“, „Necropolis“, „Flaming Metal system“, „The riddle master“, „Crystal logic“, ach was soll ich jetzt alles aufzählen. Gefreut habe ich mich über ein paar Schmankerl wie „Queen of the black coast“, „Divine vicim“, „Weavers of the web“ und auch neue Songs wie „Playground of the damned“ und „Brethren of the hammer“. „The art of war“ hätte mich auch entzückt, aber alles kann man halt nicht haben. Die Kansas-Cowboys (O-Ton Hellroadie) standen über zwei Stunden auf der Bühne und trieben das Publikum zur Ekstase, es war ohne Übertreibung ein magischer Auftritt – ich bin sicher, das Buch Manilla Road hat noch so manches interessante Kapitel vor sich, als kleiner Trost für diejenigen, die diesen Abend missen mußten. Long live the Road! (Till)

 

 

 

Samstag, 29.10.11 – Day Of Doom

 

Serpent Venomimages/live-pic/2012_10/SerpentVenom.JPG

 

Der zweite Tag machte dann dem Festivalnamen deutlich mehr Ehre. Und wie um das zu unterstreichen, boten Serpent Venom zu Beginn Doom Metal in orthodoxester Form, die reine, unverfälschte Lehre. Selbst Extrempurist Tom Phillips würde diese Band vermutlich als Doom Metal akzeptieren. Noch dazu konnten sie qualitativ absolut überzeugen und spielten geradezu leidenschaftlich auf, was das noch eher langsam herbeistrebende Publikum wohlwollend annahm. Aus irgendeinem Grund hatte ich bislang noch nichts von Serpent Venom gehört, aber der Gig änderte das mal ganz gewaltig. Manch andere europäische Doomveranstaltung hat hier hoffentlich hingehört und wird die Band ebenfalls auftreten lassen. (Till)

 

 

images/live-pic/2012_10/Devil.JPGDevil

 

Devil waren mir im Vorfeld ans Herz gelegt worden, insbesondere nach der prächtigen Eröffnung waren sie aber ein klarer Abstieg. War kein schlechter Auftritt, aber das 70er-lastige Hin- und Hergerocke ging nicht recht an mich. Mag ja sein, daß derartige Musik momentan ein Revival feiert, Devil zählen aber nicht gerade zu den Bands, die anschließend übrigbleiben werden, vermute ich. Da gibt es dann doch wesentlich wichtigere Truppen; ich ging nach dem halben Set auch erstmal anderen Beschäftigungen nach. (Till)

 

 

Nomad Sonimages/live-pic/2012_10/NomadSon.JPG

 

Ein herber Kontrast war dann der Auftritt Nomad Sons. Die Hammond-Doomer sind eine Garantie für eine powervolle und sehenswerte Show und machten da auch heute keine Ausnahme. Sänger Jordan versteckte seine neue Kurzhaarfrisur unter einer Mönchskapuze, tobte fleißig umher und erschütterte die Halle mit seinem gewohnt kratzigen Tonorgan. Blickfang war ansonsten einmal mehr der durchgeknallte Keyboarder Julian Grech, der jede spielfreie Sekunde wie besessen mit dämonischen Posen auszufüllen bemüht war. Ein ausgewogener Querschnitt der beiden Alben rundete den Gig ab und ließ unterm Strich ein zufriedenes Publikum zurück. Ich hoffe, auch künftig wird uns Maltas zweitbeste Doomband mit gelegentlichen Abstechern auf den Kontinent beehren. (Till)

 

 

The 11th Hour

 

Weiter im Programm mit The 11th Hour: Die Niederländer spielen melodischen Epic Doom mit Wechselgesang und Death / Doom Einflüssen durch die Vocals von Pim Blankenstein - seines Zeichens Frontmann von Officium Triste und mittlerweile eine Art graue Eminenz des niederländischen Dooms. Aus einer ganz anderen Richtung kennt man hingegen den einstmaligen Gorefest-Drummer Ed Warby, der in Würzburg einmal mehr verdeutlichen konnte, dass er nicht nur ein guter Gitarrist ist sondern auch emotionalen Klargesang beherrscht. Neben Stücken des Debuts "Burden of Grief" wurden auch einige neue Songs eingebaut - schließlich fiel der Auftritt exakt auf den Erscheinungstag des Zweitwerks. Qualitativ scheint es sich den ersten Eindrücken zufolge erneut um eine saubere Sache zu handeln. Kein Wunder, zumal den meist sehr routinierten Bandmitgliedern sowohl spielerisch als auch kompositorisch keiner so schnell etwas vormacht.

Live hingegen sieht die Sache leider etwas anders aus: Durch ein sehr reserviertes Auftreten auf der Bühne kommen sowohl die emotionale Seite als auch die ausgefeilten Spannungsbögen der Songs zu wenig zur Geltung. So blieb es letztlich nett aber nicht begeisternd. (Volker)

 

 

Orchid

 

Sehr viel direkter und energischer geht es hingegen bei Orchid zur Sache. 70er-Retro-Doom-Rock mit flottem Groove, leichter Psychedelic-Note und augenzwinkerndem "Ausleihen" bekannter und beliebter Black Sabbath Riffs. Schwedische Kollegen wie Witchcraft und Burning Saviours lassen grüßen, Orchid aus San Francisco gehen aber zumindest live im Vergleich einen Zacken härter zur Sache. Auch aufgrund des metalorientierten Gesangs, der mich ganz subjektiv ein wenig an Dio erinnert. Der Eigenständigkeitsnobelpreis wurde hier nicht vergeben, dafür gelingt es der Band aber das Publikum mit griffigen Songs und einem ebenso routiniert wie sehr dynamisch wirkenden Auftritt sogleich in den Bann zu ziehen. Dass Orchid letztlich gar die euphorischsten Reaktionen des gesamten Festivaltages ernteten hat mich dann aber doch überrascht. (Volker)

 

 

images/live-pic/2012_10/Forsaken.JPGForsaken

 

Schrieb ich vorhin etwas von Maltas zweitbester Doomband? Vermutlich schon, denn die unangefochtenen Throninhaber betraten als nächstes die Bühne. Ist doch schon wieder viel zu lange her, daß das Urgestein von der Insel unsere Breitengrade aufgesucht hat. Entsprechend hungrig präsentierten Forsaken sich auch und boten eine Setlist, die nicht besser hätte sein können. Nebst einem neuen Song, der sich auf dem kommenden Album finden wird (und die Vorfreude ganz erheblich wachsen ließ) präsentierten die maltesischen Ritter Hits wie „Dominaeon“, „Carpe diem“, „Aidenn falls“ und zum Abschluß die unsterbliche Mitsinghymne „Via crucis“. Natürlich fehlte so manches, aber die Spielzeit ließ eben nicht mehr zu. Vielleicht kommen Forsaken ja auch mal wieder für einen Headlinerauftritt nach Deutschland; Epic Doom in Vollendung kann man schließlich nie genug hören und sehen. Leo ging wie immer ab wie ein Schnitzel und sang hervorragend, Sean solierte meisterhaft, Albert und Simeon boten ein solides Fundament – diese Band kann einfach nicht enttäuschen. Laßt euch nicht wieder so viel Zeit, Jungs! (Till)

 

 

 

Blood Ceremonyimages/live-pic/2012_10/BloodCeremony.JPG

 

Noch so eine Band, die von der allgemeinen 70er-Hysterie profitiert. Die Platte gefiel mir ja recht gut, auch live waren Blood Ceremony sehenswert. Sängerin Alia O'Brien bot im Kontrast zu Kolleginnen wie Jex Thoth oder der später auftretenden Farida Lemouchi eine geradezu fröhlich wirkende, zugewandte Show, sang kompetent und zeigte, daß sie auch an der Querflöte etwas draufhat. Auch über die musikalische Leistung ihrer Kollegen kann man nichts Schlechtes sagen, aber auf die hat wahrscheinlich niemand groß geachtet, dazu war Alias Präsenz zu dominant. War ein angenehmer Trip in zurückliegende Zeiten, als der Schlag an den Hosen noch weit und Pornobalken sexy waren. Der retroorienterte Teil der Besucher empfing Blood Ceremony jedenfalls sichtlich begeistert und auch mir gefiel’s. Dürfen gerne wiederkommen. (Till)

 

 

images/live-pic/2012_10/LV1.jpgLord Vicar

 

Purer Doom dann wieder bei Lord Vicar. Nachdem sie mich schon beim Doom Shall Rise voll und ganz überzeugt hatten, war ich sehr erfreut, die sehr traditionellen Doomklänge aus dem Norden erneut vernehmen zu dürfen. Das Erbe Reverend Bizarres trägt Peter Vicar jedenfalls würdig weiter, die Songs beider Alben ergaben eine bravouröse Mischung für den Abend. Kreatives Potential scheint hier noch reichlich vorhanden, so daß wir uns um den Nachschub des wahren Dooms aus Finnland keine Sorgen machen müssen. Blickfang während des Gigs war aber eindeutig Lord Chritus, der nicht nur hervorragend sang sondern mit seinen dämonischen Blicken und beschwörenden Gesten eine charismatische, überhaupt nicht lächerlich wirkende Performance darbot. Der Mann hat seit seinen Tagen bei Count Raven und Saint Vitus, als man ihm uninspirierte Auftritte vorwarf, deutlich zugelegt (nicht an Gewicht, er ist noch immer rappeldürr) und gebärdet sich wie ein Hexenmeister Of Doom, was die heutige Show nochmal besonderer machte. Lord Vicar waren hervorragend, wir folgen euch! (Till)

 

 

Yet So Farimages/live-pic/2012_10/YSF2.jpg

 

Eine fast leere Halle in der Pause nach Lord Vicar? Klar, wer will schon den kompletten Tag in der leider immer wieder durch ihre Trostlosigkeit beeindruckenden Posthalle bleiben. Aber eine noch immer weitgehend leere Halle auch als Yet So Far bereits eine ganze Weile am spielen waren? Ich glaub es nicht...

Vielleicht waren Yet So Far im Hinblick auf das ansonsten sehr straighte Tagesprogramm dem ein oder anderen zu sperrig, aber selbst damit erscheint dieses Phänomen nicht ausreichend erklärbar. Denn schließlich stand hier mit Dennis Cornelius (Gesang, Gitarre), Jim Hunter (Bass) und Steve Branagan (Schlagzeug) die Formation auf der Bühne, die 1995 das wunderbare gleichnamige Album von Revelation eingespielt hatte, welches unantastbaren Klassikerstatus besitzt. Dass man nun unter dem Albumnamen auftritt hat im Übrigen den Hintergrund, dass Revelation mit dem längst zurückgekehrten Bandkopf John Brenner mittlerweile ebenfalls wieder aktiv sind.

Zugegeben, es war nicht die allerbeste Show, die die alten Recken hätten hinlegen können, dafür fehlte gerade dem mittlerweile doch bedenklich übergewichtigen Dennis Cornelius ein Schuss Dynamik. Aber wie auch sein aktuelles Projekt Memory Driven zeigt, hat seine Stimmer nichts an Kraft verloren und der Magie dieser Songs kann sich eigentlich kein Liebhaber des traditionellen Doom Metals entziehen.

Was waren die Highlights? Das mit einem wunderschönen Akustikpart versehene Titelstück "Yet so far…" auf jeden Fall, "Alone" sowieso und zum Abschluss das donnernd vorgetragene "Little Faith". Und zumindest das begeisterte Häufchen vor der Bühne inklusive einiger Musiker von Forsaken und Lord Vicar dürfte das ähnlich gesehen haben. (Volker)

 

 

The Devil’s Blood

 

Daß beim Hammer Of Doom eine ausgesprochene Non-Doom-Band headlinet, unterstreicht den ambivalenten Charakter des Festivals. Und eine Band wie The Devil’s Blood polarisiert selbstverständlich. Mir gefallen sie musikalisch recht gut, aber das Aufhebens, welches allerortens um die Schweinepriester gemacht wird, kann ich auch nicht so recht nachvollziehen. Man war sich aber der Headlinerrolle bewußt und bemühte sich, sie theatralisch auszufüllen. Erstmal die komplette Backline austauschen, dann ein ausgiebiger Soundcheck, anschließend ein geschlagene zehn Minuten langes, pseudoatmosphärisches Intro, irgendwann fingen die Satanisten dann endlich an. Selbstverständlich standesgemäß blutbeschmiert, teils wild bangend, im Falle Faridas hingegen wie immer betont distanziert und unkommunikativ. Let the music do the talking – auf diesem Gebiet kann man The Devil’s Blood ihre Qualitäten nicht absprechen, ihre Songs sind eingängig aber nicht stumpf, sie besitzen Qualität und verstehen den Hörer zu packen. Mitunter übertrieben die Musiker es jedoch, denn an mehreren Stellen des Sets glaubte man, das Publikum mit drei etwa 423mal wiederholten Akkorden in Trance spielen zu müssen. Hat nicht funktioniert, Langeweile machte sich stattdessen breit. Der Minimalismus ist nicht die Stärke der Band, die eine oder andere Straffung würde einem Auftritt sicherlich gut tun. Entsprechend geteilt fiel am Ende desselben auch die Resonanz des Publikums aus. Während Oberfan Götz Kühnmund samt einiger Jünger begeistert strahlte und gierig nach einem zu opfernden Schwein suchte, ließ sich so manch anderer Besucher über den langweiligen Auftritt aus. Ich fand mich irgendwo dazwischen wieder und werde mir The Devil’s Blood gerne anschauen, sollten sie zufällig das gleiche Festival frequentieren wie ich, aber ein Grund zum Konzertbesuch werden sie für mich nicht werden.

So endete ein unterm Strich wirklich lohnendes Festival. Da das Doom Shall Rise auch 2012 pausieren wird, bleibt hierzulande wohl nur das Hammer Of Doom, um in größerem Rahmen der Zeitlupe zu huldigen, aber diese Möglichkeit werden wir gerne wieder wahrnehmen. (Till)

 

 

Bericht: Till, Volker Schulz

Fotos Blood Ceremony, Lord Vicar & Yet So Far: Patrick Müller

Alle anderen Fotos: Till


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