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Harlott-Detritus.jpgHarlott – Detritus Of The Final Age

Metal Blade Records

 

Große Experimente sind nicht das Ding von HARLOTT. Auf dem vierten Album ziehen die Australier ihren Stiefel konsequent durch und liegen einmal mehr zwischen Bay Area und teutonischem Thrash. Sprich, man ballert technisch versiert, aber meistens straight nach vorne los. Sänger/Gitarrist Andrew Hudson ist durchaus auch in der Lage etwas zu singen und haut hier und da einen wirklich geilen Refrain raus, wie im schleppenden „Bring on the War“ oder dem Titeltrack. Im Opener „As we Breach“ erinnert er in Sachen Phrasierung noch etwas an Warbringers John Kevill, es ist aber mehr drinnen, als nur hysterisch zu kreischen. Mit dem Tempo wird während der schnellen Songs gut variiert, dass keine Langeweile aufkommt, es fehlen leider ein paar weitere richtig fesselnde Songs. Über die komplette Länge des Albums passiert zwar einiges, so richtig lange bleiben die Songs aber leider nicht im Ohr. Mit den beiden 8-Minütigen „Nemesis“ und „Misere of the Dead“, beide mit akustischen Gitarren verziert, hat man auch recht coole Longtracks geschaffen. An ein „Flames Of Armageddon“ (Sacrifice) kommen die Jungs (noch) nicht heran, sind aber bei „Misere of the Dead“ auf einem guten Weg. Das leidige Thema „Hooklines“, was halt die bekannten Klassiker ausmacht. Zum Abschluss haben die Jungs noch ein Cover des Cannibal Corpse Songs “Time to Kill is now“ eingeholzt, mal was anderes, als immer nur Thrash Klassiker. Also, gewohnt gute Kost from down under.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/HarlottOfficial

 

 


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