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Them_ReturnToHemmersmoor.jpgThem – Return To Hemmersmoor

Steamhammer / SPV

 

Zum dritten Mal schlagen THEM zu und beweisen eindrucksvoll, dass man auch als international agierendes Projekt extrem kreativ und geschlossen agieren kann. Seit 2016 haben THEM fleißig alle zwei Jahre ein Album geschrieben, das auf der einen Seite in bester King Diamond Manier eine Horrorstory erzählt und auf der anderen Seite musikalisch nicht nur als Gesamtwerk überzeugt. Die Songs dienen nicht nur dazu die Story zu untermalen, sondern können durchaus auch als einzelne Songs für sich stehen. Dass sich die Ereignisse der Geschichte langsam zuspitzen, lässt sich auch ohne Textblatt anhand der Musik erahnen. Schon auf dem zweiten Album „Manor of the Se7en Gables” wurde an Härte und Speed eine Ecke zugelegt, auf „Return To Hemmersmoor“ wird die Grenze zum Thrash meistens lässig überschritten. THEM neigen natürlich nicht zu wüstem Gebolze, aber Drummer Angel Cotte (Demolition Hammer) hat definitiv genug zu tun. Sänger Troy Norr schafft es wieder, seinen wilden Ritt durch alle erdenklichen Tonlagen mit famosen Hooklines zusammenzuhalten. Neben den harten Songs „Age Of Acension“ und „Battle Blood“, sind es auf „Return To Hemmersmoor“ eher die gebremsten Songs, die auffallen. „Free“ markiert ganz klar einen Höhepunkt mit einem starken Refrain. Ebenso „Waken“, das geschickt zwischen der akustischen Strophe und wilden Doublebasspassagen wechselt. Trotz vieler Tempowechsel kommt das Album gut auf den Punkt und verliert sich nicht im reinen Untermalen der Story. Unnötig zu erwähnen, dass sich das Gitarrengespann Ullrich/Johansson hier en masse Riffs und erstklassige Leads aus dem Ärmel schüttelt. Ein weiteres tolles Werk aus dem Hause THEM, Chapeau!

 

(Schnuller)

 

https://www.them666.com/

 


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