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Hittman_DestroyAllHumans.jpgHittman – Destroy All Humans

No Remorse Records

 

Trotz aller Umstände, den die Pandemie so mit sich bringt, ist 2020 ein gutes Jahr für Reunionalben. Nachdem Cirith Ungol beeindruckend vorgelegt haben, können No Remorse Records mit einem erstklassigen Doppelpack punkten. Shok Paris werden überall mit Lob bedacht und das neue HITTMAN Album steht dem in nichts nach. Im Gegenteil! „Destroy All Humans“, ein extrem passender Titel zurzeit, geht als logischer Nachfolger des Debutalbums von 1988 durch. Nach dem das `93 Album „Vivas Machina“ stark auf Mainstream gebürstet war, hat sich die Band nach der Reunion 2017 wieder ganz auf ihre Stärken besonnen. Auf „Destroy All Humans“ gibt es melodischen Metal, der oft an frühe Queensryche erinnert, aber mit stärkerer Metal-Kante ausgestattet ist. Mit „Breath“ und „The Ledge“, wurden vorab die beiden ruhigsten Songs des Albums veröffentlicht, der Rest des Albums ist ganz klar härter und knackiger. Während der eröffnende Titelsong erst einmal dreist Savatages „The Dungeons Are Calling“-Riff zitiert, zaubert das Gitarrengespann Bacci/Inglima im weiteren Verlauf erstklassige Riffs und Melodien herbei. Sänger Dirk Kennedy garniert das famose Fundament mit großen Melodien und viel Earcandy, wie „1000 Souls“ oder „Out In The Cold“ eindrucksvoll beweisen. Mit „Total Amnesia“ haben HITTMAN auch eine starke Uptemponummer am Start, die sich hinter „Caught in a Crossfire“ vom Debut nicht zu verstecken braucht, auch wenn die Drums anfangs doch sehr an „Speak“ von Queensryche erinnern. Das große Finale wird mit dem 7-Minütigen „Love, ‚The Assassin‘“ zelebriert. Vor allem der fantastisch arrangierte Pre-Chorus ist ganz großes Kino. Alle Songs besitzen großen Wiedererkennungswert und man kann sie schon nach wenigen Durchgängen am ersten Riff oder den ersten Tönen erkennen. Eine Tatsache die früher üblich war, heutzutage leider viel zu selten vorkommt.

Die Produktion beweist ebenfalls Fingerspitzengefühl, ist nicht aufgeblasen, sondern lässt den Songs genügend Luft sich zu entwickeln. Mit „Destroy All Humans“ haben es HITTMAN geschafft, dass ich es kaum erwarten kann „The Ledge“, „Total Amnesia“ oder jeden anderen Song des Albums live zu hören, anstatt auf das möglichst komplett gespielte Debüt zu hoffen. Ein ganz heißer Anwärter auf mein Album des Jahres!

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/Hittmanmetal

 


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