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Nevalra - Conjure The StormNevalra - Conjure The Storm

(M-Theory Audio)

 

Seit 2013 existiert das infernale Triumvirat NEVALRA aus Columbia, Missouri. Eigentlich als Ein-Mann-Projekt gestartet, dürfte Textschreiber, Sänger und Gitarrist Scott Eames einigen von euch zusätzlich von den Black Metallern THY ANTICHRIST her (dort als "Wicked One") ein Begriff sein. Nach dem ersten Lebenszeichen, in Form der "The Black Flame"-EP aus dem Jahre 2015, haben die Melodic Blackened Death Metaller NEVALRA mit "Conjure The Storm" ihr First Strike Studio-Langeisen während der Pitch Black Summer Europatour 2019, wo sie als Support für CARACH ANGREN dienten, an den Start gebracht. Zehn Tracks und 44:30 Minuten kräftiges, helles bis dunkles ketzerisches Death Growling, disharmonische, leicht unkonventionell, aber bockstark gezockte Lead Gitarren mit teils orientalischen, iberischen, bzw. lateinamerikanischen oder gar griechischen Anklängen, erwarten die potenzielle Hörerschaft.

 

NEVALRA begeben sich mit "Conjure The Storm" auf einen leicht thrashigen Pfad und sind ein ernstzunehmender, durchaus deftiger Next Generation Black/Death Metal Act mit episch ausschweifenden Sequenzen. Der Gesang, wie auch die musikalische Ausrichtung wechseln munter von Death zu Black Metal und wieder zurück oder fusionieren gänzlich zu einer Einheit. Schnelle Passagen wechseln mit kurzen lowen Parts und münden in komplexe, rifforientierte Passagen, die hin und wieder äußerst dezent platzierte orchestrale Sequenzen aufweisen. ©NEVALRADer Meister hinter der Schießbude Adrian Galindo feuert groovig pumpende bis ultrafiese Salven aus seinem Schlagwerk und Kreischsäge Eames frisst sich in jegliche Hirnwindungen, wobei er seine extremen Growls und Screams stets sehr variabel einsetzt. "Conjure The Storm" reicht dabei von melodisch bis chaotisch, ist jedoch zumeist äußerst klar und eingängig durchstrukturiert. Hier sind eben wahre Modern Extreme Metal Conaisseure am Werk.

 

"Conjure The Storm" ist eine technisch niveauvoll gezockte, äußerst kurzweilige, Extrem Metal Scheibe geworden, die mit vielen Informationen, interessanten Elementen und häufigen Wechseln bestückt wurde. Der Titelsong "Conjure the Storm", wie auch der neunte Track "I Am the Sun" sind mir persönlich allerdings etwas zu brav und angepasst geraten. Das sind aber auch die einzigen beiden Wermutstropfen des Debüts. Ansonsten bekommt der Hörer einen brachialen, furiosen und deftigen, genauso aber auch melodischen Höllenritt mit eingängigen Strukturen in die Lauscher gepresst. Oft verschwimmen hierbei die Kontraste. NEVALRA bedienen sich einem Themenbereich, der das eigene Ich, die Geschichte, die Philosophie, den Okkultismus, sowie den Tod mit in ihr Abendgebet einschließt und erinnern mich mit ihrem brisanten Stilmix zeitweise an die multinationale Brutal Death Combo SINSAENUM. Den finalen Mix, sowie das Mastering zu "Conjure The Storm" übernahm Soundguru Dan Swanö. Selbiger verpasste der Death/Black Schwungscheibe, in seinem Unisound Studio zu Örebro, Schweden, den nötigen Feinschliff. Das passende, "alienated" Cover stammt aus der Feder von Seth Siro Anton (Spiros Antoniou von den griechischen Symphonic Death Metallern SEPTICFLESH).


(Janko)

https://www.facebook.com/nevalra

 

 

Checkt doch bei der Gelegenheit gleich mal die neusten NEVALRA Videos:

...of Ruination:

https://youtu.be/rNAkuy1A0og

 

Conjure the Storm:

https://youtu.be/xZM2AOOLGlQ

 

It Dies in Vain:

https://youtu.be/r_OgW5ucico


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