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Critical Mess - Man Made Machine Made ManCritical Mess - Man Made Machine Made Man

(Metalville)

Brutal female fronted Metal erfreut sich nicht erst dieser Tage hohem Zuspruch. Da machen auch CRITICAL MESS um Frontkehle Britta Görtz, sowie Bassist Christian "Lommer" Wiesener keine Ausnahme. Die beiden kennt man noch von der Ende 2018 aufgelösten Death/Thrash-Combo CRIPPER. Mit ihrer zweiten Stahlzentrifuge "Man Made Machine Made Man" hat die Hannoveraner Death Metal Armada CRITICAL MESS, die sich bereits im Februar 2012 zu einem infernalen Death/Thrash Konglomerat vereinten, ein wirklich heißes Eisen im Feuer. Mit tiefdunklen, gutturalen Death Vocals, derben Riffbollwerken, schrägen, bisweilen gar grotesken Gitarrenausbrüchen, bedrohlichen, disharmonischen Leads und brachial gehämmertem Highspeed-, Cross- und Polydrumming, erzeugen CRITICAL MESS eine hochtoxische Mischung aus verstörenden Rhythmen, beklemmenden Arrangements und beängstigenden Klangdimensionen. Ein kritisches Durcheinander mit Struktur und eindeutigem Hang zu tendenziell destruktiven Weltansichten.
 
Die Themen der Niedersachsen bewegen sich rund um den Posthumanismus, apokalyptische Zustände, hervorgerufen durch künstliche Intelligenz und dystopische Praktiken, die auf technologischen Singularitäten beruhen.
Critical Mess - BandEs handelt sich auch musikalisch um in Old School verpackte Zukunftsmusik und genau da setzt der deftige, teils thrashig ausgerichtete Brutal Death Metal an. Insgesamt elf Tracks voller modern gezockten, dennoch bewusst traditionell gehaltenem Todesstahl, der weniger auf Schnelligkeit setz und sich stattdessen an mächtigen und wuchtigen Soundwällen satt frisst. Denn auch in den vergleichsweise langsamen Passagen wird dermaßen monströs agiert, dass es einem wirklich angst und bange werden kann. CRITICAL MESS, die man am besten mit den female fronted US Deathern CASKET ROBBERY vergleichen kann, klingen in meinen Ohren sogar noch düsterer als deren Landsleute von IMMOLATION. Von Britta's kraftstrotzendem, galligem, dunkel-kehligem Death Growling kann sich schließlich auch so manch zartes Death Metal Knäblein noch eine gute Scheibe abschneiden.


"Man Made Machine Made Man" bietet technisch hochwertige, vielschichtige und abwechslungsreiche Kost, in einer enorm power- und druckvollen Produktion. Brutale Todesstampfer, denen zu gewissen Teilen ein leichter DYING FETUS - ("Panic Amongst The Herd") Touch innewohnt, gleichermaßen sind aber auch fetzig unterlegte Death Metal Bretter an der Tagesordnung. CRITICAL MESS 2.0 boxt dermaßen derbe in die Fresse, dass es eine helle Freude ist. Britta passt ihre extreme Growl-und Grunt-Performance perfekt an die ultratief gestimmten und extraböse gezockten Gitarren an. Einfach göttlich das! Kein Wunder, dass CRIPPER einen Deal mit Metal Blade Records hatten. CRITICAL MESS’s jetziges Label Metalville Records kann sich also glücklich schätzen eine solch authentische und hochkarätige Wuchtbrumme von einem Shootingstar in seinen Reihen zu wissen.
 
Critical Mess - LogoMit "Man Made Machine Made Man" wird ein wüster Killersong nach dem anderen in den Raum gepresst, dennoch bleiben die Grundrhythmen überwiegend im Midtempobereich mit intensiv pumpendem Drumming haften. Die sinistren Songstrukturen sind zwar häufig groovy, aber stets auch dämonisch, infernalisch, morbide und bestialisch. Ihr 48:35 Minuten wirbelndes, wahnsinnig morbides und monströses Powerpack "Man Made Machine Made Man" kommt in schönem Digipak Design mit 12-seitigem Booklet, in dem sämtliche Texte zu finden sind. "Man Made Machine Made Man" ist brutal fieser und finsterer, in jeglicher Hinsicht stimmig gezockter Mörder Metal und düster bis in die Fußspitzen!

(Janko)

www.criticalmess.de
www.facebook.com/CriticalMessOfficial

 

 

Checkt das neue Video zu "Cut the Cord" right here:

https://youtu.be/ns35c6IY0uM


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