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Science_of_Disorder_Priivate_Hell.jpgScience of Disorder – Private Hell

Fastball / Soulfood

 

Auf dem zweiten Album “Private Hell” präsentieren die Schweizer SCIENCE OF DISORDER fast die komplette Breitseite des zeitgemäßen Geballers. Death, Thrash, Groove, Metalcore, sowie eine Prise Düster-Metal wird auf dem zweiten Album in einen Topf geschmissen und zu einem überraschend souveränen Gesamtwerk vermischt. Glücklicherweise serviert die Band verschiedene Gerichte, anstatt einen aus allen Resten zusammengekochten Brei zu servieren. Der Opener „Carrions“ knallt gleich mit leichter At The Gates Schlagseite aus den Boxen, während es im weiteren Verlauf allerdings deutlich weniger Death-lastig zugeht. Größtenteils bewegt man sich im harten, groovigen Metal und ist durchaus abwechslungsreich. Großen Anteil daran hat Fronter Jerome, der mit einigen guten Melodien punkten kann. Cool ist auch die Gitarrenarbeit, die zwar keine großen Innovationen bietet, teils sehr reduziert gespielt ist, aber die Songs äußerst treffsicher nach vorne treibt. Paradebeispiel ist das starke, langsame „Light Bearer“ oder das schnelle „Choke“. Geklotzt hat man auch bei der Produktion. Die Drums wurden von Kevin Talley aufgenommen und für das Mastering war Tue Madsen zuständig, der Sound ist also zeitgemäß und amtlich. Ob das reicht sich von der Masse abzusetzen, ist natürlich fraglich. Zumindest erfüllen SIENCE OF DISORDER die nötigen Standards.

 

(Schnuller)

 

http://science-of-disorder.com/

 


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