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Exquirla – Para quiene saun viven

(Superball)

 

Was kommt raus, wenn sich eine Post-Rock Band mit einem Flamenco-Sänger zusammentut? Wenig überraschend, Post Rock mit Flamenco-Gesang. Eine Überraschung gibt’s es aber doch, denn die waghalsige Mischung funktioniert sogar ganz achtbar.

 

Die Musik und der weiche leidenschaftliche Gesang von Nino de Elche wallen gleichmäßig auf und ab und wirken als schlüssige Einheit, wobei die stilfremden spanischen Vocals das Salz in einer ansonsten nicht übermäßig markant gewürzten Suppe sind. Die aus der Band Toundra bestehende Instrumentalfraktion bietet wenig mehr als Genre-Standard, der allenfalls mit ein wenig Artrock auf- und mit Ambientpassagen abgewertet wird. Hat man alles so oder ähnlich schon gehört das Geklimpere, Geflirre und Geklampfe, wird aber gefühlvoll umgesetzt und hat durch den Mann am Mikro einen emotionalen Mehrwert.

 

Wie de Elche beispielsweise in „Destruidnos funtos“ zu einem heißblütigen Refrain ansetzt, ist schon hörenswert. Aber auf Dauer kann der Mann auch echt nerven. Außerdem kann ich grad echt keine Spanier hören, seit mir klar geworden ist, wie entsetzlich tierfeindlich dieses Land doch im Durchschnitt ist. Aber das ist eine andere Geschichte und deshalb back to music. Fazit: Experiment gelungen, Genre tot.

 

(Chris)

 

https://www.facebook.com/exquirla


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