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The Doomsday Kingdom – The Doomsday KingdomThe Doomsday Kingdom – The Doomsday Kingdom

(Nuclear Blast)

 

Nachdem The Doomsday Kingdom mit ihrer EP schon einen vielversprechenden Vorgeschmack gegeben haben, liegt mit dem selbstbetitelten Album nun das Debüt von Leif Edlings neuer Gruppe vor. Man kann über den Ideenreichtum des Ex-Candlemass-Mastermind genauso staunen wie über die Tatsache, dass er sich in Sachen musikalische Schaffenskraft auch durch einen Burn-Out keine Fesseln auferlegen lässt, aber Fakt ist: Diese Platte stellt alle Erwartungen in den Schatten. The Doomsday Kingdom spielen kernigen, melodischen und atmosphärischen Doom, der so unglaublich Old School klingt, dass man sich die Augen reibt und sich fragt, ob das hier wirklich Musik aus 2016/17 ist. Ganz ähnlich wie bei Edlings Projekt Avatarium (Gitarrist Markus Jidell ist auch hier mit an Bord) ist das Ganze stark riff- und gesangsbetont, wobei auch hier vor allem der Gesang das zentrale Wiedererkennungsmerkmal setzt: Wolf-Frontmann Niklas Stalvind zeigt sich theatralisch, ausdrucksstark und vielseitig, geht  unglaublich verschwenderisch mit starken und einprägsamen Gesangslinien um und gibt der Musik eine fast durchgehend düstere und bedrohliche Note. Heraus kommen dabei fetteste Doom-Granaten wie „Never Machine“, „A Spoonful of Darkness“ oder „Hand of Hell“, die so markant sind, dass sie schon jetzt wie Klassiker klingen. Eine ganze Reihe ruhigerer und gefühlvoller Passagen geben dem Ganzen Kontrast und Tiefe und funktionieren hervorragend für die Dramaturgie des Albums. Ganz ehrlich: Diese Songs mussten geschrieben werden, und am Ende fragt man sich nur, warum man solange darauf warten musste.

 

(Torsten)

 

https://www.facebook.com/thedoomsdaykingdom/

 

 


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