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Light of the Morning star –Nocta
(Iron Bonehead)
 
„Cemetery glow“ war für mich eine kleine Sensation – Gothic Rock ganz ohne Samtbeschläge, dafür mit Black Metal Attitüde, ordentlich Druck und viel Liebe zum Abgrund gespielt, hatte man so noch nicht gehört. Mit „ Nocta“ gibt’s jetzt einen ganzen Longplayer in diesem Stil, aber an die fast greifbare Intensität der EP kommt man dabei nicht so ganz ran. Das durchweg gelungene Songwriting wirkt insgesamt verhaltener und auch der zuvor noch unverschämt coole, im Klangbild vormals sehr dominante Gothgesang nimmt sich teilweise merklich zurück.
 
Der erste Eindruck ist deshalb nicht allzu wohlwollend, „Nocta“ wird aber mit jedem Durchlauf besser und Stücke wie „Crescent light“ (Album-Highlight!) oder „Ophidian“ oder das anfangs trippige „Lord of all“ überzeugen umgehend mit sehr gekonnt und feindosiert eingewobenen Black Metal-Elementen. Meist in Form von dissonanten Gitarrenmotiven, im letztgenannten Stück aber auch mit einem Hauch Oranssi Pazuzu. Mit Vergleichen ist Light of the Morning Star – im übrigen ein Ein-Mann-Projekt aus London – davon abgesehen aber nur schwer beizukommen. Aber so soll das ja auch sein bei guter ernsthafter Musik.
 
(Chris)
 
 

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