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Ranger_SpeedViolence.jpgRanger - Speed And Violence

Spinefarm Records

 

Ziemlich schnell legen RANGER mit "Speed And Violence" ihr zweites Album nach. "Where Evil Dwells" war schon ein richtig cooles Speed Metal Album, ließ aber ein wenig die ungestüme Power und Hektik der EP "Knight Of Darkness" vermissen. Die haben RANGER auf dem passend betitelten neuen Album "Speed And Violence" wieder besser eingefangen. Es regiert wieder der Bleifuß und die Jungs ballern ohne Rücksicht auf Verluste nach vorne, während sich Sänger/Bassist Dimi die Songs mit herrlichen hohen Schreien veredelt. An der Old-School Attitüde hat sich eben so wenig geändert, wie am kompromisslosen Songwriting. Hier werden die 80er zitiert, dass es die wahre Pracht ist. Wer auf Exciter oder Razor steht, wird an "Speed And Violence" seine Freude haben. Granaten wie "Lethal Force", "Night Slasher" oder "Satanic Panic" (Hellyeah!) gehen einfach direkt in die Nackenmuskeln. Da fällt auch nicht ins Gewicht, dass sich die Jungs das Anfangsriff von "Worlds End" (Heathen) für "Last Breath" ausgeliehen haben. Lediglich "Without Warning" und "Demon Wind" wollen bei mir nicht so richtig zünden. Das mag vielleicht an der Produktion liegen. Das Album wurde mehr oder weniger live aufgenommen und bekam nur wenige Overdubs spendiert. "Speed And Violence" klingt ein wenig zu natürlich und erinnert an das Savage Grace Debut "Master Of Disguise", das auch durch das Fehlen der tiefen Frequenzen glänzt. Effekte darf man durchaus im Studio benutzen, ebenso waren Verzerrer für die Gitarren auch schon in den frühen 80ern im Einsatz. Das wird die Zielgruppe aber nur bedingt tangieren...zu Recht.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/rangerheavymetal

 


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