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totentanz nr. 29

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Leeaaronfiregasoline.jpgLee Aaron – Fire And Gasoline

Big Sister Records

 

Dass LEE AARON noch mal in den Rock und Metal Gazetten dieser Welt auftaucht, hätten eher die wenigsten gedacht. Die Sängerin hat sich Ende der 80er vom harten Rock verabschiedet und sich in den letzten Jahren im Jazz einen Namen gemacht. Mit „Fire And Gasoline“ veröffentlicht die Kanadierin nun ihr erstes Rock-Album seit 1994. Das in den Infos natürlich die Frühwerke der einstigen „Metal Queen“ angesprochen werden ist klar, mit einem echten Hard Rock Album war aber nicht zu rechnen. Das ist „Fire And Gasoline“ auch nicht geworden, genaugenommen erreicht es noch nicht einmal die Härte der Pop-Rock Alben von 1987 bis 1991. Es gibt schönen Pop-Rock, der mich zum Teil an Alannah Myles erinnert und durchgehend  ziemlich charttauglich ist.  Wer jetzt noch nicht zum nächsten Review gesprungen ist, der darf sich über ein wirklich gutes Rock Album freuen, das hier und da mal in bluesige Gefilde wandert. Es überwiegen zwar ruhige bzw. balladeske Töne, die aber ebenso zum gemütlichen, abendlichen Cruisen auf der Landstraße einladen, wie die locker-flockigen Rocker. „Fire And Gasoline“ ist sehr gut produziert, alles klingt sehr handgespielt und nicht mit Loops oder ähnlichem aufgepeppt und funktioniert mit Sicherheit auch live ohne großen Aufwand. Dazu kommt die tolle, variable Stimme von Lee Aaron, die zwar nur noch hier und da ihre raue Röhre durchscheinen lässt, dafür in allen anderen Lagen brilliert. Man höre nur das jazzige Intro zu „Wanna Be“, bevor der Song in einen etwas kitschigen gute Laune Rocker umschlägt, oder das bluesige „50 Miles“.

 

(Schnuller)

 

http://www.leeaaron.com/

 


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