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Trivium – Silence In The SnowTrivium – Silence In The Snow

(Roadrunner Records)

 

Eigentlich sollte diese Rezension schon vor einiger Zeit fertig sein. Aber ich war sehr unschlüssig, wie ich über „Silence In The Snow“ letztendlich urteilen soll.

Dass Trivium in ihrer Vergangenheit schon immer gern experimentiert haben, dürfte jeder mitbekommen haben, der die Band eine Weile mitverfolgt hat.

In den Anfangstagen versuchten sich die Amis als eine der unzähligen Metalcore-Kapellen. Mit akzeptablem Erfolg. Danach öffnete sich das Quartett thrashigem Material („The Crusade“) um kurz danach mit „Shogun“ und „In Waves“ eher in Melodic-Death-Gewässern fischen zu gehen. Das letzte Album „Vengeance Falls“ setzte diese Linie jedoch so unspektakulär fort, dass sich die Musiker gedacht haben müssen: Komm, lass uns doch ab sofort eingängigen und radiotauglichen Metal machen. So ein bisschen wie Five Finger Death Punch, Stone Sour oder (vor allem) Avenged Sevenfold. Mit einem Schuss Metallica.

Tja. Was soll ich sagen: Das Ergebnis ist genau so glatt poliert wie der Dämonenschädel auf dem Cover. Zwar sind einige Riffs und Melodien wirklich gut, aber da Matt Heafy nicht einmal mehr schreit, sondern nur noch singt, geht dem Album sehr viel Dynamik verloren. Dynamik, die ein Album wie „In Waves“ so sehr ausgezeichnet hat.

 

Eine komische Richtung, die Trivium nun eingeschlagen haben. Eine Richtung, die ich nach reiflicher Überlegung als „nicht mehr mein Fall“ einstufe. Sorry Jungs!

 

(Michael)

 

www.Trivium.org


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