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totentanz nr. 29

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Archer-CullingTheWeak.jpgArcher – Culling The Weak

Metalville / Rough Trade

 

Der Begriff “Power-Trio” wir im Allgemeinen recht oft strapaziert und trifft natürlich immer nur auf die gerade reviewte Band zu. Das „Power-Trio“ ARCHER aus Santa Cruz gibt sich auch redlich Mühe jenem Terminus gerecht zu werden. Die Songs sind satt und recht Metal-Lastig und kommen mit recht stark rockender Schlagseite aus den Boxen. Gitarrist und Sänger Dylan Rose schüttelt sich etliche Riffs aus dem Ärmel, anstatt nur mit Powerchords zu langweilen. Außerdem ist an ihm auch noch ein Shredder verloren gegangen, was er gerne kurz und knackig zeigt und somit immer songdienlich bleibt. Ruhige Töne werden lediglich in „My Atrocity“ (Intro) angeschlagen. Ansonsten rocken und grooven sich die drei Kalifornier gekonnt durch ihr zweites Album. So richtig mitreißen will mich „Culling The Weak“ aber leider nicht durchgehend. Der Opener „Belief“ reißt gut mit und der flotte Titelsong weiß ebenso zu gefallen. Mit einer tollen Hookline geht „King For A Day“ ebenfalls als Highlight ins Ziel. Der Rest des Albums geht auch in Ordnung, verflüchtigt sich allerdings viel zu schnell wieder aus dem Gehörgang. Schade eigentlich. Die gute Produktion von Mike Clink (Guns’n Roses, UFO, Megadeth) ist angenehm warm und die Vocals laufen mir ebenfalls gut rein. Vielleicht funktionieren ARCHER live besser, so dass man die Konserve dann etwas anders wahrnimmt. Immerhin sind/waren sie im Herbst 2015 mit Annihilator und Doro unterwegs.

 

(Schnuller)

 

http://archernation.com/


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