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Fivedollarcrackbitch_dehumanization.jpgFive Dollar Crackbitch – Dehumanization

Brethard Rec. /S.A.O.L.

 

Mit den Modern/Technical/Brutal-Deathmetal Sachen habe ich meistens so meine Probleme. Die Scheiben lassen mich beeindruckt, aber wenig nachhaltig zurück. Im besten Falle, bleiben mir einige Riffs, selten aber ganze Songs, im Gedächtnis haften. FIVE DOLLAR CRACKBITCH aus Andernach schaffen es tatsächlich, ihrer, zeitgemäß produzierten, Debut-EP (!!!)  richtigen Wiedererkennungswert zu verpassen. Es werden die Riffs mal richtig ausgespielt und wiederholt. Hier und da wird im Songwriting sogar mal etwas Luft gelassen und nicht alles gnadenlos zugeballert. Die Gitarrenfraktion agiert auch mal nach dem „weniger ist mehr“ Prinzip, das den Songs (trotz der getriggerten Drums)zu etwas Dynamik und dem oben schon erwähnten Wiedererkennungswert verhilft. Der Opener „Written In Blood“, ist ein Paradebeispiel, das man 6 Minuten auch mit einem nachvollziehbaren Songaufbau überstehen kann. Nicht das FIVE DOLLAR CRACKBITCH mit Tempowechseln geizen. Auf „Dehumanization“ wird geblastet, was das Zeug hält und die Bassdrum-Attacken werden aus allen Lebenslagen geschossen. Die Ohren werden quasi mit ausgetüftelten Schlagfolgen vertrimmt und nicht einfach nur mit roher Kraft…zumindest tritt dies für meine Ohren zu. Saustarker Einstand ! Da die EP mit 6 Songs (plus Intro) auf knapp 30 Minuten kommt, sollte das nicht vom Kauf abhalten.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/FDCB.Deathmetal


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