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totentanz nr. 29

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images/cover/2012_11/irondogs-coldbitch.jpgIron Dogs - Cold bitch

(Dying Victims Productions)

 

Die Theorie: Iron Dogs haben sich 1979 im Sturm und Drang der NWOBHM irgendwo in einem Londoner Vorort gegründet, 1980 dieses Demo eingerockt und sich noch vor Veröffentlichung der obligatorischen Single wieder aufgelöst. 32 Jahre später wurde das Demo dann bei einer Entrümpelungsaktion gesichtet und der heißhungrig wartenden Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Realität: Es handelt sich bei Iron Dogs um eine Nachwuchstruppe aus Kanada und „Cold bitch“ ist ihr Debut. Würde man echt nicht meinen, wüßte man es nicht besser, denn alle Zutaten für das besagte alte Demo wären da: Rumpelige Proberaumproduktion, ein Sänger mit mangelhafter tonaler Treffsicherheit und gnadenlos alte Schule bei den Riffs und Songstrukturen. Zumindest letzteres stört nun wirklich niemanden, zumal Iron Dogs durchaus gute Stücke schreiben können und vor allem auf schnellere, kraftvollere Nummern setzen, also geht es eher in Richtung Raven und Avenger als Praying Mantis oder Demon. Gesang und Sound sind aber wirklich bestenfalls Durchschnitt. Die Zielgruppe wird das nicht stören, denn Iron Dogs sind kultig, obskur und kauzig und damit absolut kuttentauglich. Wirklich empfehlen kann ich „Cold bitch“ aber nur Leuten, denen der Swordbrothers-Faktor wichtiger ist als die Qualität.

 

(Till)

 

http://www.soundcloud.com/irondogs


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