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Gefährten des TodesGefährten des Todes

(Koch Media)

 

Der ehemalige US Soldat Yellowleg (Brian "40 Wagen Westwärts" Keith) ist seit 5 Jahren auf der Suche nach einem Schurken namens Turk, mit dem er noch eine Rechnung offen hat. Seine Rache zu bekommen ist dem schweigsamen Gunman so wichtig das er Turk sogar vom Strick befreit, als er ihn endlich nach langer Suche in einer brenzligen Situation findet. Zum Schein befreundet er sich mit Turk und dessen Kumpel Billy. Zu Dritt wollen sie nun die Bank in Gila City ausrauben, doch es kommt nicht dazu. Versehentlich erschießt Yellowleg den Sohn der Bardame Kit (Maureen "Big Jake" O´Hara) und fühlt sich nun für die Frau verantwortlich. Sie besteht darauf ihr Kind in einer weiter entfernten Stadt zu beerdigen, direkt neben seinem Vater. Doch der Weg dorthin führt durch Indianergebiet. Yellowleg bietet sich las Hilfe an und obwohl Kit ihn hasst, fühlt sie sich auch irgendwie zu ihm hingezogen. In der verlassenen Stadt angekommen beerdigen sie den Sohn und stellen sich Turk und Billy (die mittlerweile die Bank klar machten und auf der Flucht sind) gegenüber. Das Geheimnis um Yellowleg´s Rache lüftet sich und ein Happy End ist am Schluss auch noch drinne!

 

Sam Peckinpah, legendärer Regisseur solcher Kracher wie "Steiner, das eiserne Kreuz" oder "The Wild Bunch", hat diesen Wildwest Film 1961 inszeniert. Mit dem einsamen Helden der seine Rache will und dabei auch noch in Herzensdingen gewinnt, hat er zwar nicht gerade eine neue Art des Westernhelden erfunden, aber die tragische Komponente mit dem versehentlichen Tod des Kindes, ist für so eine Pferdeoper schon ungewöhnlich. Die Härte und Kompromisslosigkeit der späteren Peckinpah Filme schimmert schon ein bisserl durch, kommt in diesem Frühwerk des Regisseurs aber noch nicht so deutlich zum Tragen. Mit den Hauptdarstellern O´Hara und Keith hat man aber ein gutes Duo gefunden das auf der Leinwand harmonierte und vor "The Deadly Companions" (so der OT) schon mal zusammen in der Comedy "Die Vermählung ihrer Eltern..." zu sehen war.

 

Die DVD ist gut überarbeitet, Bild und Ton (D/E in DD 2.0 Mono) sind in Ordnung. Im Bonus Bereich gibt´s Fotos, Trailer und Sequenzen der ebenfalls auf DVD erhältlichen "Passion and Poetry" Doku über Sam Peckinpah. Das 28 minütige "The Early Sam" macht Appetit auf diese Doku, die ich mir schleunigst anschaffen muss.

Fazit: Gutes Peckinpah Frühwerk für die Western Collection im heimischen DVD Regal!

 

 

 

(Arno)


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