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HeadshotHeadshot

(Koch Media)

 

Der üble und skrupellose Gangsterboss Lee bricht nach einem gnadenlosen Gemetzel aus dem Knast aus. Ein junger namenloser Mann wird ohnmächtig an einem Strand angespült und mit schweren (Kopf)Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die hübsche Ärztin Ailin umsorgt den namenlosen Unbekannten und tauft ihn auf den Namen Ishmael. Als Ishmael nach 2 Monaten aus dem Koma und weiterhin mit Kugelsplittern im Kopf erwacht, weiß er nichts oder bis auf einige Erinnerungsfetzen nicht viel über seine Vergangenheit. Es stellt sich Schritt für Schritt heraus, dass Ishamel vor seinem erlittenen Kopfschuss auf den Namen Abdi gehört hat und dass seine Vergangenheit eng mit der des Gangsterbosses Lee zusammenhängt. Auf der Suche nach Informationen und der Aufarbeitung seines früheren Lebens kreuzen sich unweigerlich Ishmaels/Abdis und Lees Wege. Als Lee und seine Bande dann auch noch Ailin entführen wird sich der Namenlose mit den Kugelsplittern im Kopf seiner unrühmlichen Vergangenheit bewusst. Um Ailin zu befreien muss sich Ishmael sowohl seiner Vergangenheit als auch seinen ehemaligen Freunden und Weggefährten in mehreren blutigen und brutalen Kämpfen stellen.  

 

„Headshot“ ist nach „The Raid 1 & 2“ die nächste Actionschlachtplatte mit Iko Uwais in der Hauptrolle. Neben ihm tauchen noch Julie Estelle und Very Tri Yulisman (bekannt als Hammer-Girl und Baseballbat-Man aus „The Raid 2“) als Killer und Gegner Uwais auf. Dass die drei es in puncto Martial Arts drauf haben, haben sie bereits bewiesen aber auch die anderen kämpfenden Protagonisten haben ordentlich was auf dem Kasten. Hinzu kommt, dass Iko Uwais ähnlich wie auch Jackie Chan seine eigene Stuntcrew am Start hat und auch für die Action- und Fightchoreographie verantwortlich ist. Da kann also wenig schief gehen und das wird auch in gut und gerne sieben immer ausufernden und langen Kampfsequenzen beinahe schon zelebriert. Hier gibt’s Martial Arts Action en Masse und splitternde Knochen oder eingeschlagene Schädel zu Hauf. Wenn keine Schusswaffen zugegen sind (die selbstverständlich immer bis auf die letzte Kugel im Magazin gelehrt werden muss und in den Körper des Gegners gepumpt wird), wird jede Hieb und Stichwaffe ebenso gern zur Hand genommen. Kurz um, hier werden keine Gefangenen genommen, keine auch noch so abwegig oder absurd wirkende Tötungsart verschmäht und ein ums andere Mal bis zum Tod gekämpft.

 

„Headshot“ steht höchstens in puncto Dynamik etwas den „The Raid“ Filmen nach, ansonsten ist es ein weiteres Indonesischer Actionfestival mit Iko Uwais als Hauptprotagonisten. Der Junge kann was und hoffentlich versinkt er nicht wie Tony Jaa ein stückweit in der Versenkung. Neben den absolut starken Fights unter Könnern lassen sich auch die Shootouts in bester-  wenn auch nicht unbedingt in so ästhetischer dafür aber weitaus brutalerer - John Woo Manier sehen. Wenn der Meister des Heroic Bloodsheds ausufernde Pistolenduelle beinahe schon ästhetisch zelebriert hat werden hier in Puncto Bleihaltigkeit und Bodycount noch einige Schippen draufgelegt.

 

„Headshot“ ist ein starker zwei Stunden dauernder Actioner für jeden, der Klassiker des Heroic Bloodshed Cinema wie beispielsweise „A Better Tomorrow 1 & 2“ oder „The Killer“ gemocht hat sowie für Freunde moderner und ausufernder Martial Arts One Man Army Actionknaller der Marke „The Raid 1 & 2“ oder „John Wick 1 & 2“.

 

Die Disc erscheint bei Koch Media Uncut. Bild ist sauber und scharf, Ton in deutschem wie auch indonesischem DTS-HD Master Audio 5.1 Sound. Neben dem Originaltrailer gibt’s noch eine Trailershow sowie drei kurze (je 5 Minuten) interessante Specials über Handlung und Charaktere, den Dreharbeiten sowie über die Actionchoreographie.  

 

(Zvonko)


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