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marvel_classicsMarvel Classics (Howard The Duck / Captain America / Der Unglaubliche Hulk)

(Koch Media)

 

Drei “vermeintliche” Klassiker die außer, dass ihre Helden dem Marvel Universum entspringen, nicht viel gemein haben…

 

 

Howard The Duck

 

Der Erpel Howard lebt in einer fernen Galaxis auf einem Erdenspiegel Planeten. Sein Job kotzt ihn an und auch sonst teilt der grantige Erpel das gleich Leid, welches die Menschen ihrerseits auf dem Planeten Erde mehr oder weniger ertragen müssen. Er wird durch einen fehlgeleiteten Laserstrahl aus seiner Tristesse gerissen und landet auf der Erde. Hier wird er von der Sängerin einer Mädelsrockband aufgenommen. Zusammen mit ihr und einem befreundeten Wissenschaftler beginnt ein Katz- und Mausspiel mit den behörden aber auch ein Kampf ums Leben und Tod, denn der Laserstrahl hat außer ihm noch ein böses Alien mit auf die Erde gebeamt, dass nach nichts geringerem als der Zerstörung des uns bekannten Planeten giert. Für den Erpel Howard beginnt das größte Abenteuer seines gefiederten Lebens.

 

Captain America

 

Steve Rogers will eigentlich nach Beendigung seiner Bürgerpflicht eine ruhige Kugel schieben und ein bisschen durch die Staaten cruisen. Dummerweise gibt es Leute, die ihm ein ruhiges Leben nicht gönnen. Nachdem Rogers zwei Attentate auf sein Leben überlebt hat - den zweiten nur haarscharf und mit der Hilfe des Wissenschaftlers Dr. Mills und dem rätselhaften FLAG Serum (dieses ist ein Supersteroid, welches Rogers Senior entwickelt hat) – geht er auf das Angebot des Wissenschaftlers ein, das Erbe seines Vaters – als Kämpfer für das Gute mit Superkräften und diversen Gimmicks (Kugelsicheres Schild) ausgestattet - fortzuführen. Captain America, einer der Prototypen des Superheldenuniversums ist geboren.

 

Der Unglaubliche Hulk

 

Dr. David Bruce Banner musste einen harten Schicksalsschlag verkraften. Bei einem verheerenden Autounfall hat ihm die Kraft gefehlt, seine Frau aus dem Wrack zu befreien und hat diese auf tragische Weise verloren. In der Folge erforscht er zusammen mit seiner Kollegin und verborgenen Liebe Elaina Marks ähnliche Fälle. Als sich Banner in einem Selbstversuch einer enormen Dosis an Gammastrahlung aussetzt ändert sich sein Leben ungemein. Denn die Kraft die ihm beim Unfall gefehlt hat, kann er jetzt abrufen. Allerdings mutiert er jedes Mal, wenn er in eine Extremsituation gerät und seine Kräfte einsetzen muss, zum unglaublichen Hulk.

 

Die Marvel Classics Box enthält drei vermeintliche Klassiker aus dem Marvel Superhelden Universums. Vermeintlich, weil es sich entweder um einen wenig bekannten Charakter (Howard The Duck) handelt oder aber, weil es sich bei den gewählten Streifen nicht ganz um echte Perlen handelt. „Howard The Duck“ war der wohl größte Flop den George „Star Wars“ Lucas jemals zu verantworten hatte. Sehr schade eigentlich, denn der grantige Erpel hat eigentlich sehr viel Charme und Witz und hat im Jahre seines Erscheinens sicherlich keine vier goldenen Himbeeren verdient. Vielleicht ist es Nostalgie, vielleicht aber auch die Einsicht, dass die Menschheit im Jahre 1986 einfach noch nicht bereit war, ihr filmisches Schicksal in die Flossen eines Erpels zu legen. Diese Ignoranz des Publikums wird anno 2014 und der kommenden ähnlich surrealen und abstrakten, „Guardians Of The Galaxy“ Verfilmung sicherlich ad acta gelegt.

 

„Captain America“ ist der schwächste Vertreter dieser Box. Das liegt nicht etwa an den limitierten technischen Möglichkeiten, die in den späten 70er Jahren aus heutiger Sicht geherrscht haben, sondern vielmehr an der Figur selbst. Der amerikanische patriotische Supersoldat ist halt eine generell recht schwache Figur und funktioniert in Europa (oder nur bei mir hahaha) einfach nicht so gut. Hinzukommt, die absolut unkritische und verherrlichende Haltung gegenüber einem „Supersteroid“. Schwachsinn pur, der allerdings aufgrund seiner Optik das eine oder andere Schmunzeln beim Zuschauer hervorruft.

 

Ähnlich wie bei „Captain America“ handelt es sich bei „Der Unglaubliche Hulk“ um den Pilotfilm zur Serie. Das heißt also, dass recht viel Zeit dafür verwendet wird, um in die Geschichte einzuführen. Muss ehrlich gestehen, dass ich die Serie nie wirklich gesehen hab, aber die Bilder eines Lou „Herkules“ Ferrigno als Hulk hat wohl jeder vor Augen. Der Wissenschaftler, der in Rage zum grünen Monster mutiert, ist dem ehemaligen Profibodybuilder mit limitierten schauspielerischen Fähigkeiten, wie auf den Leib geschrieben. Außerdem ist einem ein Lou Ferrigno zu jeder Zeit als Hulk lieber als der seelenlose Dotzball Hulk des Filmemachers Ang Lee. Natürlich kommt der Serien Hulk nicht an die letzten beiden Hulk Darstellungen (Edward Norton und Mark Ruffalo) ran, atmet aber einen einzigartigen spät Seventies Charme und weiß zu gefallen.

 

Die 3 DVD Box aus dem Hause Koch Media beinhaltet jeweils ein Film pro Disc mit jeweils akzeptablem bis gutem Bild und gutem Ton. Bei der Hulk Disc liegt dem Bonusprogramm noch die erste Folge als Super 8 Fassung (dementsprechend schlechte Qualität) bei.

 

(Zvonko)


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