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Paradise Lost 2013

Paradise Lost Tourplakat

 

07.11.2013 – Aschaffenburg/Colossaal

PARADISE LOST, LACUNA COIL, KATATONIA

 

Für Fans des Düster Metals war dieses Dreierpackage ein willkommenes Fressen und so verwunderte es auch nicht, dass man sich das Prädikat „Sold Out" für diesen Abend anheften konnte. Den Anfang machten die Schweden von Katatonia, die sich anläßlich des 10-jährigen Bestehens des Albums „Viva Emptiness" diesem komplett widmeten und zwar in umgekehrter Reihenfolge – sich also von „Inside The City Of Glass" bis zu „Ghost Of The Sun" durcharbeiteten. Das Publikum nahm die Band von Beginn an dankbar auf, während sich das Quintett routiniert, aber dennoch gefühlvoll präsentierte.

 

Nach kurzer Umbaupause enterten Lacuna Coil mit „I Don't Believe In Tomorrow" die Bühne. Natürlich lebt die Band auch heute wieder vom Wechselspielchen zwischen Sänger Andrea Ferro und der wieder extrem sexy rüber kommenden Cristina Scabbia. Die Setlist beinhaltete soweit alles, was man von den Mailändern erwarten durfte und wurde vor allem gegen Ende mit „Swamped", „Intoxicated", „Trip The Darkness" und dem Lacuna Coil-Hit schlechthin „Spellbound" entsprechend abgefeiert.

 

Die Gothic Metal-Institution Paradise Lost feiert 25-jähriges Bestehens. Bepackt mit einem entsprechendem Back-Katalog kann man eigentlich Hit an Hit raus hauen. Gerade bei einem Jubiläum hätte ich allerdings erwartet, dass aus der ersten Phase bis zum „Draconian Times"-Album doch ein wenig mehr Material den Weg in die Setlist findet. Kein „Once Solemn", kein „Ember's Fire", kein „Pity The Sadness", kein „The Last Time" und am Ende kein „As I Die". Paradise Lost hatten das Publikum von Minute Eins an im Griff und wirklich enttäuscht dürfte auch kein Fan rausgegangen sein. Aber mit dem einen oder anderen Klassiker mehr hätte man am heutigen Abend den ganz großen Wurf landen können.

 

(Hansy)


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