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totentanz nr. 29

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Mit ihrem Doppelschlag „The Wrong Side of Heaven and the Righteous Side of Hell“ haben die Amis Five Finger Death Punch auch in Europa den Durchbruch geschafft. Ich steh normalerweise nicht so auf das „Modern bzw. Nu Metal“ Dingens, aber diese Jungs hier haben echt begeistert, das hab ich seit Disturbed nicht mehr so erlebt. Der erste Teil des Albums erschien im Juli 2013 und der Zweite im November selben Jahres. Zu Promozwecken wurden verschiedene Bandmembers nach Europa gekarrt um Interviews zu geben. Das ich mit Gitarrist Jason Hook den wohl wortkargsten Five Finger Mucker erwischte ist schade, aber anbieten wollen wir euch den Smalltalk hier trotzdem…

 

Hey Jason, geht grad richtig gut ab bei euch, oder?

 

Das kann man so sagen, ja. Wir machen Promo für den zweiten Teil des „Wrong Side…“ Albums und die Reaktionen der Presse Leute sind echt positiv. In letzter Zeit hat sich unheimlich viel getan bei uns. Sehr positiv!

 

Warum bringt ihr euer Werk denn in zwei Teilen raus? Hattet ihr zu viel gutes Material von dem nichts wegfallen sollte?

 

FFDP-COVER1So sieht´s aus! Wir haben beim Arbeiten festgestellt das wir einen ganzen Haufen Lieder am Start haben die uns alle wichtig sind. Davon einfach 10-12 auszuwählen und den Rest in die Tonne zu kippen erschien uns falsch. Gleich eine Doppel CD zu veröffentlichen ist auch riskant, kann sein das man den Hörer damit überfordert. Also kam der Entschluss das Ganze in zwei Teilen rauszubringen, Juli und November. So haben die Fans Zeit sich mit Part 1 zu beschäftigen bevor dann Part 2 ankommt. Wir haben definitiv das Gefühl das diese Entscheidung richtig war.

 

Absolut! Hat ja bei Guns´n Roses oder Stone Sour auch geklappt. Ihr habt pro Album eine Coverversion…

 

Ja das stimmt, wir wollten das zur Auflockerung machen und haben uns für Part 1 die LL Cool J Nummer „Mama said knock you out“ ausgesucht.

 

Eine ungewöhnliche Wahl…

 

Richtig, aber ein geiler Song, oder? Wir haben keine Berührungsängste vor Hip Hop/Rap und vor einiger Zeit, ich rede von Bands wie Limp Bizkit oder Korn, war das in den USA auch ganz normal. Solche Bands haben FFDP ja auch beeinflusst. Aber natürlich auch die richtig harten Metal Sachen wie Metallica oder Slayer – geschmacklich sind wir breit aufgestellt.

 

Auf Part 2 gibt es den Animals Oldie „House of the Rising Sun“, den ihr ja richtig cool aufgepäppelt habt…

 

Ja das war natürlich reizvoll so ein altes Stück in unser Soundgewand zu pressen. Der LL Cool J Song hatte ja eh schon Power und ist auch nicht sooo alt wie „House…“. Ich denke unser Gitarrist Zoltan (Zoltan Bathory – ungarisch stämmiger Kopf von FFDP – Red.) hat mit diesem Song die richtige Auswahl getroffen.

 

Ihr geht textlich kritisch mit dem Geschehen auf dieser Welt um, kannst du Details liefern?

 

Die Lyrics stammen von unserem Sänger Ivan Moody und sind zum Teil sehr persönlich. Er schreibt über alles was er so erlebt und über die Eindrücke die er von der Welt hat. Um das detailliert zu beschreiben wäre er einfach der bessere Ansprechpartner, Sorry!

 

Auf Part 1 habt ihr beim Übersong „Lift me Up“ den legendären Judas Priest Metal God Rob Halford dabei. Wie kam es denn dazu?

 

Wir haben mitbekommen wie Rob in einem Interview sagte dass er uns mag. Als wir dann im Studio waren hatten wir die freche Idee dass man ihn doch mal fragen könnte ob er bei „Lift Me Up“ mitsingen möchte, haha. Also kontakteten wir sein Management, rechneten aber mit einer Absage. Well, ein paar Tage später kam die Message das er Bock drauf hat und so kam das. Er stieg sogar mit uns auf die Bühne beim „Golden Gods Award“ Konzert. Das kann man auf Youtube anschauen. Hihi.

 

Wie war es so mit ihm?

 

Es war für uns eine Ehre! Der Mensch ist wirklich der Metal God. Sehr höflich und unkompliziert! Es erscheint uns heute immer noch surreal das es tatsächlich passierte.

 

Du warst vor deiner Zeit bei FFDP (Jason stieg erst 2009 zum „War is the Answer“ Album ein – Red.) u.a. bei Alice Cooper aktiv. Da hattest du ja auch schon „Götterkontakt“…

 

Haha, gut ausgedrückt, ja. Alice ist auch so ein Mann von dem man als junger Musiker unheimlich viel lernen kann. Der hat alle Höhen und Tiefen in dem Geschäft erlebt. Da nimmt man einfach sehr viel mit. Ein echter Gentleman.

 

Auf welche Sounds stehst du so privat? Sind Alice Cooper und Judas Priest da ganz oben?

 

FFDP-COVER2Unter anderem auch, ja klar. Ich steh auch auf Kiss und Ace Frehley. Oder Alice in Chains und so was. Aber auch Metallica, Pantera und ähnliches. Das ist ganz verschieden, ich kann auch mal ganz ruhige Sachen auflegen.

 

Alles klar, wie geht es nun weiter mit euch?

 

Wir werden nach den Promotion Aktivitäten natürlich die Bühnen entern und zusehen dass wir Tourneen und Festivals spielen können. Europa wird dabei nicht vergessen – wir sind hier noch nicht so groß wie in den USA, aber wir wollen das natürlich ändern und hoffen euch alle bei den Gigs zu sehen!

 

Ganz bestimmt – Danke und haut rein!

 

(Arno)

 

Diskographie:

  • 2007: Pre-Emptive Strike EP
  • 2007: The Way of the Fist
  • 2009: War Is the Answer
  • 2011: American Capitalist
  • 2013: The Wrong Side of Heaven and the Righteous Side of Hell, Volume 1
  • 2013: The Wrong Side of Heaven and the Righteous Side of Hell, Volume 2

 

http://www.fivefingerdeathpunch.com/

 

 

 


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