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Charcoalcity – Antibionics
(Eigenprodutkion)

 

Gibt man den Bandnamen Charcoalcity bei Google ein, wird einem die u.a. Homepage mit dem Zusatz „Industrial Metal“ angezeigt. Ich würde die elf Tracks des zweiten Albums „Antibionics“ eher als Dark bzw. Gothic Metal bezeichnen. Wie auch immer, Ministry bzw . Rammstein Riffs treffen hier auf Midtempo Rhythmen und einen Gesang, der vom Ausdruck her an Bands wie Bronx Casket Co. erinnert („Mechanical Spirit“ sei hier exemplarisch genannt, da dieser auch von seiner Melodie und seiner Grundstimmung her ein Song der D.D. Verni Band sein könnte). Da die genannten seit vielen Jahren auf Eis liegen, dürfen Fans hier zugreifen und etwas befriedigt werden. Zwar hätte die Produktion gerne noch etwas mehr wumms vertragen, um die doch satten Riffs wirklich zum Ausdruck zu bringen, aber es gab auch schon deutlich schlechteres von größeren Bands, von daher, völlig in Ordnung. Ob es ein Cover von "Pump Up The Jam" gebraucht hätte sei mal dahin gestellt, live fliegt vielleicht die Kuh, aber so, naja. Egal, gibt ja zehn andere gelungene Songs.
Viel findet sich im Netz allerdings nicht über die Band, eine CD an sich gibt es auch nur in limitierter Form, wer ein Shirt auf der Homepage bestellt (zum überaus fairen Preis von 20 Euro).
Die Belgier legen also ein durchaus interessantes Album vor, welches im Gothic-Metal Sektor eigentlich viele Hörer finden sollte und einige der Titel bleiben auch richtig gut positiv im Ohr hängen. Gerne mehr davon!

 

(Röbin)

 

https://www.charcoalcity.com/


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