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Lord Belial - RaptureLord Belial - Rapture

(Hammerheart Records)

 

Die Black Metaller LORD BELIAL aus Trollhättan, unweit von Göteborg, haben seit ihrer Bandgründung im Jahre 1992 immer mal wieder kleinere oder auch größere Pausen eingelegt. So ist die 2008er Schwarzwurzel "The Black Curse", außer zwei zwischenzeitlichen Compilations und einem Box-Set, auch das letzte offizielle Full-length Release der Band. Vor zwei Jahren schienen die Schweden jedoch wieder mächtig Blut geleckt, Zorn und Motivation entwickelt, sowie eine ganze Menge Inspiration absorbiert zu haben. Die langjährige Pause hat dem infernalen Triumvirat hörbar gutgetan, denn mit der Veröffentlichung ihres mittlerweile neunten Outputs "Rapture" erwartet das lechzende Publikum frischen, authentischen und bösartigen fast-paced Black Metal mit episch-mystisch umgarnenden 2nd Wave- und gelegentlichen Death Metal-Auswüchsen.

 

Die derbe, aggressive, nachgerade mitleidlos entseelte Atmosphäre, die das neue Album verbreitet, wird zum einen von der giftigen, teils so richtig schön abgefuckten Kaltschnäuzigkeit von Thomas Backelins häretischem Black Metal Gesang getragen. Zum anderen kommen hier natürlich auch die furiosen, alles in Grund und Boden stampfenden Splatter-Drumparts von Felldrescher Micke Backelin, die bedrohlich-alarmierenden Gitarrenriffs, fiese und messerscharfe Soli von Niclas Pepa Green und Thomas Backelin, sowie die coolen, einwandfrei inszenierten Refrains, die sich passgenau in den zermürbenden Hassklumpen "Rapture" einfügen, als weitere Bestandteile des rundum gelungenen Albums zum Tragen. Immer wieder schieben LORD BELIAL kurze, ruhige Passagen und reingesampelte Chorale Gesänge zwischen das schroffe, alles zermalmende Songmaterial. © LORD BELIALAnsonsten ballert sich das skandinavische Trio durch diverse Tempi und sorgt nicht zuletzt dadurch für die nötige Kurzweil innerhalb seiner martialischen musikalischen Architektur. Die unheilige Allianz der schwarzen Mächte ist sich und ihrem teuflischen Stil stets treu ergeben und wird, trotz all ihrer durchdringenden, wilden Härte, letztlich in den Bridges und Zwischenparts dann Goat sei Dank doch hin und wieder auf seichtere Passagen mit zugänglichen Melodieführungen und hymnischem Charakter nuanciert.

 

Das 49:53-minütige Studioinferno der Todesschwadron LORD BELIAL umfasst zehn Tracks in überwiegender Bleifußmentalität, die geradezu perfekt zum ultimativen Abreagieren nach einem bekackten Arbeitstag gereichen. Lediglich beim vergleichsweise langsamen, aber nicht minder dämonisch kalten und intensiven "Belie All Gods", dem symphonischen, kraftvollen und bockstark inszenierten "Lux Luciferi", sowie bei der schmerzvollen Agonie "Alpha and Omega" mit ihren vielschichtigen Gitarrensoli, machen die schwarz gewandeten Nordmannen eine der seltenen Ausnahmen und beschreiten eher den vergleichsweise ruhigen, ausladenden und epischen Pfad. "Rapture"s lyrische Komponente richtet sich gegen Religionen im Allgemeinen und deckt auf metaphorische Weise Topics wie Satanismus, Okkultismus, Zerstörung, die immerwährende Finsternis und den Tod ab. Das Rundum-sorglos-Paket, bestehend aus Aufnahme, Mix und Mastering stammt von niemand geringeren, als dem 59-jährigen schwedischen KING DIAMOND-Gitarrenvirtuosen und Produzenten Andy LaRocque (Anders Lars-Erik Allhage) und seinen Sonic Train Studios zu Varberg. Schwarz, schwärzer, LORD BELIAL!!!


(Janko)

 

https://www.lordbelial.net/

https://www.facebook.com/lordbelialband

https://www.instagram.com/lordbelialband

 

 

Begebt euch auf dämonisches Terrain:

On a Throne of Souls:

https://youtu.be/pZv1NTkib38

 

Lux Luciferi:

https://youtu.be/Z0tMVnzPWnY

 

Belie all Gods:

https://youtu.be/8Vmn86lBCHA  


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