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Asphyx – Necroceros
(Century Media)

 

Death Metal lebt und scheint einen zweiten Frühling zu bekommen. Nicht nur, dass die alten Recken eine geile Scheibe nach der anderen raushauen (letztes Jahr Benediction, zum Start 2021 Asphyx), irgendwie kommt es mir vor, als ob auch der Beliebtheitsgrad dieser Schiene wieder enorm zunimmt. Gut so. Im Gegensatz aber zu den Engländern waren die Niederländer aber nie lange weg, beglückten uns immer wieder mit geilen Alben (Hey, „Death Hammer“ anyone?) und spielten ständig live.
Nun also „Necroceros“, sehr geil produziert von Seeb Levermann (jaha, der Power Metal Recke von Orden Ogan), und das Album bietet was ein Fan von Asphyx eben verlangt. Midtempo wie auch eher doomiges, immer geil mit dem markanten Röchel Gesang von Martin versetzt.
Bei „Molten Black Earth“ werden zum Teil auch Erinnerungen an die im Grabe weilenden Bolt Thrower wach. Ein noch krasserer Vergleich kommt bei „Three Years Of Famine“ hoch: Overkill. Und man denkt so Overkill? Nun, hört ecuh den Beginn dieses Liedes an und dann hört euch den Song „Playing With Spiders“ auf der 89er Scheibe „The Years Of Decay“ an. Wenn die Geräusche nach einer Minute verstummen und der Song richtig anfängt, ist es exakt dasselbe Riffing.
Hier glaube ich aber nicht, dass dies wirklich extra abgekupfert wurde, es ist nur ein krasser Zufall, denn ansonsten hat dieser Song noch so unheimlich viel mehr zu bieten und glänzt mit hochmelodischen, melancholischen Melodien die eher an frühe Anathema erinnern denn an Thrash aus Jersey.
10 Death Metal Granaten ballern uns Asphyx um die Ohren, leider fehlt mir der ein oder andere „Mitsing-Smasher“ wie den oben erwähnten „Death Hammer“, aber das sind minimale Abzüge in der B-Note und tun dem Gesamtwerk sicher keinen Abbruch. Dieses Album wird die (steigende) Fanzahl begeistern.

 

 (Röbin)

 

https://www.asphyx.nl/


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