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Mnemocide - Feeding The VulturesMnemocide - Feeding The Vultures

(Czar Of Crickets Productions)

 

Mit dem Groove ist das ja so eine Sache. Man kann sich eigentlich fast sicher sein, dass der geneigte Hörer durch die geringe Komplexität unweigerlich Gefallen an gehörtem findet und der Kopf automatisch im Takt mit wippt. Übertreibt man es aber mit diesem Stilmittel, läuft man schnell Gefahr Langeweile zu kreieren. Diese Schweizer Herren hier setzen fast ausnahmslos auf den tödlich Groove. Ist Langeweile also vorprogrammiert? Nein, soviel kann ich schon mal vorwegnehmen. Der Fünfer aus Basel walzt zwar fast ausnahmslos im Mid-Tempo aus den Boxen, diverse Interludes lockern die Geschichte aber immer wieder gut auf. Erinnert mich (auch durch den Gesang) stellenweise an späte Gorefest, was ja nicht unbedingt nicht die schlechteste Referenz ist. Wie bei den genannten Kollegen aus Holland könnte man sich aber auch hier am etwas eintönigen Gesang von Frontmann Matthias stören, der es in Verbindung mit der etwas gleichförmigen Art der Songs schwierig macht, diese voneinander zu unterscheiden. Heißt also zusammengefasst: Die einzelnen Songs sind für sich wirklich gut und bereiten verbunden mit der fetten Iguana Sound Produktion durchaus auch Spaß. Etwas mehr Abwechslung beim Gesang und hier und da und vielleicht auch mal etwas mehr Variation im Tempo (wie in “Dead Man Walking“ angedeutet) würden der Band aber sicherlich auch nicht schlecht zu Gesicht stehen. Da es sich hier ja aber auch um ein Debüt handelt, sind solche kleinen Schönheitsfehler ja durchaus “normal“ und könn(t)en schon auf dem nächsten Album locker ausgemerzt werden. Alles in allem also ein stabiles Debüt, das trotz der angesprochenen Makel durchaus zu gefallen weiß.

 

(Dän)

 

https://www.facebook.com/Mnemocide/

 


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