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RootsOfUnrest_InMemoryof.jpgRoots Of Unrest – In Memory Of Mankind

(Eigenproduktion)

 

Die zweite EP der Jungs aus Dieburg, also unserem näheren Umfeld, klingt eine Ecke souveräner, als das erste Lebenszeichen „Spark Of Evil“ (2017). In Sachen Produktion konnte eine ganze Ecke zugelegt werden und „In Memory Of Mankind“ tönt es eine ganze Ecke wuchtiger aus den Boxen. Das man für die Drums auf ein E-Kit zurückgegriffen hat, hört man zwar, stört im fast durchgehend gemäßigten Tempo der Songs nicht so sehr.

Rein musikalisch liegen ROOTS OF UNREST leider nicht ganz auf meiner Linie, man möge also verzeihen, wenn die Vergleiche etwas hinken. Das Material liegt für mich irgendwo zwischen Melo-Death, groovigen/harten Metal/Thrash (Lamb Of God und so…), sowie eine Prise SOAD und Konsorten. Letztere Einflüsse kommen vor allem in den ruhigen Passagen zum tragen, wie im letzten Song „Endless Road“. Grundsätzlich wird mir bei den meisten Songs zu oft das Tempo aus den Songs genommen („King Dracul“/ „Bloodlust“), was den Songs aus meiner Sicht etwas den Drive nimmt. Gleiches Problem habe ich allerdings auch mit Lamb Of God, vermutlich kapiere ich dieses Stilmittel einfach nicht. Schreihals Eddy hat ebenfalls einen Schritt nach vorne gemacht und brüllt sich gekonnt durch die Songs, ebenso ist die Gitarrenarbeit souverän, könnte hier und da vielleicht noch etwas filigraner sein. Alles in allem, ein ordentlicher Schritt nach vorne. Kontakt: HP, FB oderDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

(Schnuller)

 

http://roots-of-unrest.de/

 


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