Aktuelles Magazin

Totentanz on
Totentanz Magazin bei Facebook

Aktuell sind 372 Gäste und keine Mitglieder online

Demons & Wizards – III
(Century Media)

 

Obwohl die beiden Alben von Demons & Wizards, bekanntermaßen das Projekt von Kürsch (v, Blind Guardian) und Schaffer (G, Iced Earth), auch mit jahrelangem Abstand zwar ok, aber nie wirklich super und lediglich gut waren, so wuchs doch erneut die Spannung, wie auch hier die jahrelange Distanz sich auf das Songwriting auswirken würde. Die ausgewählten Auftritte im letzten Jahr konnten auf jeden Fall gut mitreißen und somit stieg die Erwartungshaltung nochmals. Hier ist nun also „III“ und startet mit einem wirklich geilen Riff und mit der Textzeile  „Heaven Denied“ im Refrain von „Diabolic“ wird direkt auch der Bogen zurück zum Debütalbum gespannt, während der Song mit mystischen Chören typisch Demons & Wizards mäßig beendet wird.
Weiter geht’s mit „Invincible“ welcher mit im geilen Hardrock Style anfängt, auch einen guten Refrain besitzt, aber noch nicht restlos begeistert. „Wolves In Winter“ ist die erste Single/Video Auskopplung  und hat durchaus auch gute Momente, überzeugt als Song im Gesamten auber auch nicht so weit, dass Begeisterungsstürme fällig wären. Und das kann so fast fürs gesamte weitere Album übernommen werden.
Verzettelt haben die beiden sich mit der (Halb-)Ballade „Timeless Spirit“ die wohl sowas wie der Nachfolger von „The Fiddler Of Green“ vom ersten Album werden sollte, doch wo dieser eine geile Atmosphäre aufbaute und mit zu den Highlights des Albums zählte, schafft es dieser hier leider nicht und somit wirkt das Gedudel am Ende dann auch leider nur wie Gedudel und nicht wie atmosphärisches Spiel, welches berechtigt in die Länge gezogen wird. Daran anknüpfend kann aber der Abschlusssong „Children Of Cain“ genannt werden, denn dieser wiederrum erzeugt diese Atmosphäre und geht als absolutes Highlight des Albums durch.
Zusammenfassend bewerte ich das Album viel besser als die verkopften letzten Guardian Werke und weniger gut als die letzten Iced Earth Scheiben. Exemplarisch hierfür der Song „Midas Disease“ , welcher stark mit einem richtig aggressiven Kürsch am Mikro anfängt, aber leider sonst nicht viel mehr im Verlauf zu bieten hat. Also viele starke Einzelideen (die Melodie von „Universal Truth“ ist sau stark, der Song leider nicht), die aber die meisten Songs nicht tragen (Ausnahme siehe oben). Im Vergleich zu den beiden Vorgängeralben aber dann doch mit minimalem Abstand die beste Scheibe.

 

(Röbin)

 

https://www.facebook.com/demonsandwizardsofficial/


Musik News

Live Reviews

Movie News