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Ateiggär - Us d’r Höll chunnt nume zyt

(Eisenwald)

 

Kvist jemand? Na hoffentlich, denn das frostig forsche „For kunsten maa vi evig vike“ war ein sagenhaftes Debüt, dem leider nie ein zweites Album folgte. Die Schweizer Ateiggär scheinen die Scheibe sehr zu mögen, denn  die vorliegende EP erinnert in Dynamik und Ausdruck angenehm an das viel zu kurze Kvistsche Schaffen, wenn das geisterhafte Keyboard zu Wort kommt aber auch leicht an Trolls nicht minder famoses „Drep de Kristne“ Mit reinem Worshipping haben wir es hier aber beileibe nicht zu tun , dafür klingt dann doch alles zu frisch. Alte norwegische Schule hin oder her, das Schweizer Duo (beides Typen von Ungfell/Protagonisten des weder berühmten noch berüchtigten Helvetic Underground committee) hat schon alleine aufgrund der energischen Darbietung eine Daseinsberechtigung.

 

Teilweise klingt es gar als würden sich die Jungs in einen Rausch spielen, doch dafür sind dann doch zu viel markante, teils schön aufsässige Breaks und dann wiederum sehr flüssige Melodien zu bestaunen. Egal, starke, fast halbstündige EP, die nach Uada, Idle Hands und Pillorian einmal mehr belegt, was die Eisenwald-Leute für ein feines Händchen bei der Talentsuche haben. Weitermachen und ach so, natürlich kaufen!

 

Chris

 

https://ateiggaer.bandcamp.com/


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