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Dreamlord_DisciplesOfWar.jpgDreamlord – Disciples Of War

No Remorse Records

 

Es hat schon einige Jahre gedauert, bis DREAMLORD ihr erstes Album der Welt präsentieren konnten. Gegründet 1995 in Athen (mit kurzer Auszeit zwischen `01-`03), gab es einige Demos, eine Eigenproduktion und nun das Debüt „Disciples Of War“ über No Remorse Records. Die beiden D’s im Bandlogo könnte man fast als Drachenschwingen erkennen und die Band in die Power Metal Ecke schieben, zu hören gibt es allerdings eher Thrash. Genau gesagt hat man sich dem eher unpopulären Midtempo Thrash verschrieben und macht somit auch vor normalem Metal nicht halt. Die schnelleren Passagen erinnern durchaus an Testament, ansonsten schielen Metallica, Iced Earth oder Megadeth regelmäßig um die Ecke. Handwerklich ist, wie so oft, alles im Lot, lediglich vor Ideenreichtum sprüht „Disciples Of War“ nicht gerade. Der musikalische Unterbau ist solide, aber etwas bieder. Da wäre Platz für Hooklines und Melodien, die Sänger/Gitarrist Babis leider nicht parat hat. Sein Thrash Shouting ist souverän und fällt keineswegs negativ auf, bringt die Songs aber nicht weiter nach vorne. Die Produktion ist dagegen recht angenehm ausgefallen und klingt etwas nach dem `91 Album der Österreicher Ravenous, die musikalisch ähnlich gelagert waren. Als Anspieltipps sollten der schnelle Opener „Out For Blood“, sowie das etwas nach Iced Earth klingende „Infratricide“ das Album ganz gut präsentieren. Nettes Album, aber nichts, zu dem man direkt steil geht.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/dreamlordofficial/

 


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