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GHOSTHER - Through FireGHOSTHER - Through Fire
(Noizgate)
 
Die female fronted Alternative Rock/Metaller GHOSTHER aus Heinsberg, welche bis Juli 2019 noch unter dem Banner MoDo agierten, veröffentlichen dieser Tage mit "Through Fire" ihr Debüt Album. Seit die Rheinländer Anfang 2014 zusammenfanden, haben sie mit der 2017er EP "Departure" bislang lediglich ein auditives Lebenszeichen unter der ehemaligen Bandbezeichnung von sich gegeben. Um rechtliche Konsequenzen gegenüber der 90er Dance/Electronic Band Mo-Do ("Eins, zwei, Polizei") von vornherein auszuschließen, entschied man sich im August dieses Jahres kurzerhand dazu, den alten Bandnamen MoDo (welcher von der einfachen Tatsache her rührte, dass man sich zur damaligen Zeit immer von Montag bis Donnerstag zum Proben traf) ad acta zu legen. Der energetisch dynamische Alternative Metal Vierer veröffentlicht seine zehn Langeweile ausklammernden Rock/Metal Songs daher selbstredend auch unter dem neuen Bandnamen GHOSTHER.
 
Das Coverartwork zu "Through Fire", welches von DaNi Hofer ARCHETYPE DESIGN stammt, ist schon mal sehr beeindruckend geworden. Ein echter Hingucker. Ob da der Album-Inhalt mithalten kann, werden wir gleich sehen, bzw. hören. In 40:22 Minuten bekommt die potenzielle Hörerschaft modern interpretierten Alternative Rock/Metal der euphonischen und eingängigen Art geboten. Mit Jennys kräftigem und ansprechendem, der jeweiligen Situation nahezu perfekt angepassten Klargesang, sowie den ab und an einsetzenden, zornig rauen Vocals von Gitarrist und Background Sänger Andy, schielen die Nordrhein-Westfalen durchaus schon mal Richtung modern Metal, bleiben aber überwiegend dem zugegebenermaßen harten Alternative Rock verschrieben. GHOSTHER - BandObschon in den Songs generell ein leicht melancholischer Unterton mitschwingt, sind die Songs vor allen Dingen in den doch irgendwie lebensbejahenden und Ohrwurmcharakter aufweisenden Refrains überwiegend positiv eingestellt und lassen alles Negative zugunsten von Veränderung und Aufbruchstimmung verfliegen. In die einfühlsamen, bis konfrontativ zielorientierten Gesangsspuren fließen dabei schon mal dezent elektronisch aufpimpende Elemente ein, die den aktuellen Zeitgeist der Musik in sich tragen. Neben dem starken Gesang ist mir immer wieder die filigrane Technik von Andy am sechssaitigem Griffbrett aufgefallen.
 
GHOSTHER legen viel Wert auf euphonische, eingängige Melodien, die vielleicht nicht in erster Linie massen-, dafür aber in jedem Fall radiotauglich ausfallen. Das Ganze klingt professionell und international, was zumindest Aufnahme- und Produktions-seitig David Beule, sowie Mix- und Mastering-seitig Aljoscha Sieg von den Pitchback Studios (u.a. ANNISOKAY, ANY GIVEN DAY, ESKIMO CALLBOY, WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER, VITJA) zuzuschreiben ist. Die differenzierte und vor allem astrein aufeinander abgestimmte Produktion kann man in ihrer Gesamtheit nur als druckvoll, rocky, groovy und catchy bezeichnen. Als Einflüsse nennt die Band: HALESTORM, KILLSWITCH ENGAGE, ALEXISONFIRE, PARAMORE, DON BROCO, FOO FIGHTERS, YOU & ME, WHILE SHE SLEEPS, ARCHITECTS, SOILWORK und DREAMSTATE. Im Januar 2020 wird "Through Fire" dann neben der digitalen Version und dem Silberling, welcher in edlem Digipak mit 12-seitigen Booklet inklusive sämtlicher Texte kommt, zusätzlich als Black Pizza erhältlich sein. GHOSTHER 1.0 ist ein richtig starkes Debüt geworden. Da kann man nur gespannt sein, auf was da noch alles kommen mag!
 
(Janko)
 
www.ghosther.com
https://www.facebook.com/ghostherband/

 

 

Checkt die Tracks...

 

Breathing:
https://www.youtube.com/embed/dC5YlJVOrb8

 

sowie 


The Bitterend:
https://www.youtube.com/embed/iPCbzNr4OoU


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