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Septicflesh –Codex necro

(Season of Mist)

 

Eigentlich dürften mir Septic Flesh nicht gefallen. Der Sound ist zu dick, die Arrangements zu verkünstelt und die Outfits zu peinlich. Irgendwie kriegen die Griechen zwischen modernen Riffs, Megabombast, Holywood-Großkotzigkeit und Death Metal-Wumms dann aber doch fast immer die Kurve, weil Spiros ganz offenbar ein patenter Songwriter ist. Wo Dimmu Borgir sich musikalisch komplett hinter ihrem Orchester verstecken und Fleshgod Apocalypse den ganzen Saal zumüllen, zeigen Septicflesh (nur echt mit ohne Leerzeichen) dass man Härte und Bombast auch besser dosieren kann.

 

Ganz kitschfrei geht das auch hier nicht vonstatten, ein bisschen disneyhaft wirkt das ganze ab und an und selbst die harten Gitarren haben manchmal etwas gimmickhaftes, aber im Großen und Ganzen unterhält „Codex omega“ recht gut. Highlight der Platte dürfte das mit fiebrigen Geigen startende, zwischendurch aber auch ziemlich derbe „Portrait of a headless man“ sein. „3rd Testament“ wächst vom reinen Decapitated-Klone (was soll sowas?) über diverse Stadien zum gelungenen Breitband-Epos. „Our church belows the sea“ gefällt durch extrem melodische Leads, das abschließende „Trinity“ dann aber durch seichtes Gothic-Geplänkel eher weniger.

 

So wechseln sich Licht und Schatten ab, was „Codex omega“ zu einer eher zwiespältigen Erfahrung macht. Aber ich gehöre hier auch nur am Rande zur Zielgruppe, die aufgrund der gebotenen Qualität hier beruhigend zugreifen kann.

 

(Chris)

 

https://www.facebook.com/septicfleshband

 


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