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Portrait_BurnTheWorld.jpgPortrait – Burn The World

Metal Blade Records

 

Ihren 3-Jahresrhythmus haben PORTRAIT auch mit dem neuen Album „Burn The World“ eingehalten. Anstatt vorschnell ein Album nach dem anderen auf den Markt zu werfen, nimmt sich die Band lieber Zeit für Details, was man dem vierten Album „Burn The World“ definitiv anhört. Gitarren und Arrangements sind fantastisch ausgearbeitet, ebenso wie die Vocals. In der ersten Hälfte gehen PORTRAIT recht flott nach vorne, was im schnellen  und ersten Albumhighlight „Mine To Reap“ gipfelt. Sänger Per Langstedt zieht hier wirklich ein paar fantastische Melodien aus dem Köcher. Der letzte Pfeil im Köcher war das aber beileibe nicht. Im folgenden, sehr melodischen „Martyr“, legen PORTRAIT in Sachen Melodik nochmal zu und leben mit knapp 8 Minuten die epische Seite der Band erstmals aus. Nach einem kurzen Akustikinstrumental („Further She Rode“) wird in „To Die For“ noch einmal das Tempo angezogen. Das abschließende, knapp 9 Minütige „Pure Of Heart“  stellt dann das absolute Albumhighlight dar. Der flotte 6/8-Beat mündet in einen mit cleanen Gitarren unterlegten Refrain. Absolute Gänsehaut ist in der Mitte angesagt, wenn wiederholt die akustischen Gitarren gezückt werden, über die Per Langstedt in etwas tieferen Lagen eine fantastische Melodie zaubert. Im Aufbau erinnert mich der Song sogar etwas an „Blood Fire Death“ von Bathory, was durch ähnliche, wenn auch zahmere, Produktion noch unterstützt wird. Mit „Burn The World“ ist PORTRAIT wieder ein starkes Album gelungen, das mit „Pure Of Heart“ einen echten Klassiker an Bord hat.

 

 

(Schnuller)

 

http://www.portraitmetal.com/

 


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