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Vallenfyre - Fear Those Who Fear HimVallenfyre - Fear Those Who Fear Him

(Nuclear Blast)

 

Paradise Lost - Songwriter und Leadgitarrist Greg Macintosh hat mit seinem Seitenprojekt bereits zwei Alben aufgenommen, die ganz zu Recht äußerst positiv aufgenommen wurden: Vallenfyre spielen keine Lückenfüller bis zur nächsten Paradise Lost ein und sind auch keine Resterampe für nicht verwirklichte Ideen, sondern eine Band, die ihr eigenes Ding macht und deren Parallelen zu Macintoshs Hauptband sich auf die sehr frühen Tage der damaligen Doom-Institution beschränken. Der Death/Doom/Grind/Crust von Vallenfyre ist irgendwo beheimatet zwischen Napalm Death, frühen Bathory, Obituary und frühen Paradise Lost, und seine Stärke sind seine Authentizität, seine extreme Brutalität und seine Zeitlosigkeit. Die Songs auf dem neuen Album sind zum Teil sehr unterschiedlich und decken die komplette Palette ab: Schwere Doom-Granaten wechseln sich ab mit kurzen Blastbeat-Attacken, die bei einer Dauer im Sekundenbereich oder um die 2 Minuten liegen. Am besten gefallen mir die langsameren Sachen wie „An Apathetic Grave“ oder „Cursed From the Womb“: Abrundtiefe, düstere, zähe, aber atmosphärische und absolut überwältigende Doomer, bei denen auch Macintoshs übelst rauher Gesang am besten zur Geltung kommt. Auch unbarmherzige Midtempo-Massive wie „Amongst the Filth“, „The Merciless Tide“ und „Soldier of Christ“ überzeugen. Kurze Nummern wie „Messiah“, „Dead World Breathes“, „Nihilist“ oder „Kill All Your Masters“ hingegen machen zwar als kompromißloses Geprügel mit Fuck Off-Attitüde Spaß, mehr aber auch nicht, und „Degeneration“ wirkt ziemlich austauschbar. Das Album ist damit heterogener als die Vorgänger und kann diesmal nicht auf ganzer Linie überzeugen. Trotzdem ein originelles und selten massives Brett.

 

https://www.facebook.com/Vallenfyre

 

(Torsten)

 

 


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