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MYTHRA_Still_Burning.jpgMythra – Still Burning

High Roller Records

 

Mit MYTHRA steht nun eine weitere NWOBHM Band parat, deren Legende auf einer einzigen EP aus der damaligen Hochphase der Bewegung basiert. Im Falle MYTHRA ist das die 1979 veröffentlichte 4-Track EP „Death And Destiny“, der nur noch ein paar Demos folgten, bevor sich die Band 1982 wieder auflöste. Die MYTHRA sind zwar schon einige Jahre wieder am Start, aber erst mit der „Warriors Of Time“ Compilation (2015) und einem Auftritt beim Brofest kam die Sache wieder richtig ins Rollen. „Still Burning“ stellt also, rund 40 Jahre nach der Bandgründung, den ersten über ein Label veröffentlichten Longplayer dar. Wegen der zwei schnellen Songs der `79er EP („Killer“ und „Overlord“) werden MYTHRA gerne, zusammen mit Raven und Jaguar, zu den direkten Vorgängern des Speed Metal gezählt. Auch auf „Still Burning“ gehen die Herren noch recht flott zu Werke, anstatt ihr Heil in (dem Alter entsprechend) gemäßigten Regionen zu suchen. Das Album ist zwar recht basisch, aber keineswegs rumplig produziert worden, was super zu den immer noch sehr an klassischen NEOBHM erinnernden Gitarren passt. Zwar ist nicht jeder Song ein Treffer, „We Belong“ hätte es z.B. nicht gebraucht, genügend Klasse ist aber zweifellos vorhanden. Der schnelle Opener „Still Burning“, das etwas Maiden lastige „Ride The Storm“ und das wirklich starke „Sands Of Time“, bei dem man sich anfangs dreist bei Iron Maidens „Transylvania“ bedient, gehen als meine Highlights durch. Dazu punkten die Gitarristen John Roach und Alex Perry mit starken und oft zweistimmigen Leads. Gefundenes Fressen für alle NWOBHM Maniacs…

 

(Schnuller)

 

www.mythra.co.uk

 


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