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MassCasualtyIncident_MonumentOfDemise.jpgMass Casualty Incident – Monument Of Demise

(Eigenproduktion)

 

Die 2012 gegründeten MASS CASUALTY INCIDENT haben es trotz zweier Demoveröffentlichungen geschafft, noch nicht in den Metal Archives aufgeführt zu sein. Ein Novum in der sehr rührigen Death Metal Szene, da dort doch wirklich alles auftaucht, was je einen Proberaum betreten hat. Das spricht auch nicht gerade für die Öffentlichkeitsarbeit der Band, denn das hier ist nicht die erste Veröffentlichung. Nach dem Longplayer „A Colony Collapse“ (2013) gibt es nun neues Futter in Form der EP „Monument Of Demise“, die mit zwei neuen Shoutern eingespielt, und eigentlich schon Ende 2015 veröffentlicht wurde. Die Eigenbezeichnung „Technical Death Metal“ hinkt ein wenig. Viele Breaks und ein paar Spielereinen auf den Rhythmusgitarren sind im Deathmetal eigentlich an der Tagesordnung, es sei denn, man hat sich dem Old-School Schwedentod verschrieben. MASS CASUALTY INCIDENT ballern sich gekonnt durch ein Potpourri aus Groove, Blastbeats, etwas Thrash, Breakdowns und der einen oder anderen Melodie. Dabei kommt man allerdings komplett ohne Soli aus, was die Songs vielleicht etwas aufgelockert hätte. „Monument Of Demise“ ist sauber produziert und eingespielt, ohne klinisch oder steril zu wirken, was heutzutage nicht viele Produktionen von sich behaupten können. Einige Riffs bleiben gut im Ohr hängen, an komplette Songs kann ich mich aber auch nach dem sechsten Durchlauf nicht erinnern. Ein Problem, dass ich heutzutage leider bei vielen Bands habe. Solide Kost, die Genrefans mal anchecken sollten.

 

(Schnuller)

 

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