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Saddiscore_Demons.jpgSaddiscore – Demons Of The Earth

Boersma Rec. /Soulfood

 

Nach einem Demo (2012) und einer EP („Roots Of Fear“ 2014) legen die Kölner SADDISCORE ihren ersten Longplayer vor, der sich stilistisch grob in der Machine Head Ecke bewegt. Das Metallica ein Einfluss sind, lässt sich auch nicht ganz verbergen. Man pflegt also modernen und groovigen Thrash Metal, meistens im gemäßigten Tempo, wenngleich SADDISCORE nicht ganz so hart und kompromisslos wie die erstgenannten Amis sind. Gut sind auf jeden Fall die Vocals von Fronter und Gitarrist Chris, der sich irgendwo zwischen Rob Flynn und Hetfield bewegt, ein ordentliches Gespür für Melodien hat und diese auch gut umsetzen kann. Der erste Haken an „Demons Of The Earth“ ist leider die Produktion, die im eigenen Saddiscore Basement erledigt wurde. Diese ist zwar nicht unbedingt schlecht, für modernen groovigen Metal/Thrash klingt sie aber zu sehr nach „selbstgemacht“. Zwar hat man auf Trigger und Ampsimulationen verzichtet, dafür tritt doch das eine oder andere Manko zu Tage. Mit dem Timing hapert es zum Teil recht ordentlich und die Drumarbeit hat technisch noch Luft nach oben, was man besonders bei den schnellen Passagen hört („Mirror Face“). Den Songs fehlt es leider größtenteils an Drive und wirklichem Groove. So richtig fesselt mich eigentlich nur „Mental Warfare“. Etwas besser kommen da die beiden Bonus Tracks, die von der eingangs erwähnten 2014er EP stammen, was vor allem am besseren Drumsound liegt. SADDISCORE  geben sich auf „Demons Of The Earth“ redlich Mühe um Abwechslung und gute Ideen sind absolut vorhanden, leider fehlt es noch an der gelungenen Umsetzung. Da muss auf dem überfüllten Markt heutzutage wesentlich mehr kommen.

 

(Schnuller)

 

http://saddiscore.de/


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