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CirithUngol_Paradise Lost.jpgCirith Ungol -  Paradise Lost

Metal Blade Records

 

Die Die-Hard Fans wandeln schon seit Jahrzehnten auf den dunklen Pfad des CIRITH UNGOL, nicht um den einen Ring zu vernichten, sondern um endlich einen Re-Release von „Paradise Lost“ zu finden. Hier wurde von Metal Blade nun endlich Abhilfe geschaffen. Zum Zeitpunkt dieses etwas verspäteten Reviews, hat die angesprochene Zielgruppe das Album schon längst im Regal stehen. Also richtet sich dieses Review eher an die Leute, die von CIRITH UNGOL noch nichts gehört hatten oder mit den ersten drei Werken der Kalifornier nicht so viel anfangen konnten. Für jene eignet sich „Paradise Lost“ am besten, um Zugang zu der Band zu finden. Das Debut „Frost And Fire“ (1980) sowie „King Of The Dead“ (1984) klangen zum Teil noch sehr nach den 70ern, wenn auch wie eine sehr harte Variante. Das 1986 erschienene „On Foot In Hell“ orientierte sich schon wesentlich mehr an den üblichen Metal-Strukturen, was Sound und Songwriting betrifft. Das erst 1991 veröffentlichte „Paradise Lost“ ist das am ehesten angepasste Album der Band. Unverändert ist allerdings der Gesang von Tim Baker, der sein kauziges Organ eisern durchzieht und  sich nur partiell in normale Regionen vorwagt. Ein Grund, warum das Album ein wenig zurückhaltender aufgenommen wurde, ist mit Sicherheit die Tatsache, dass sich CIRITH UNGOL hier ein weniger kauzig als bisher präsentierten und das es zwei Songs gibt, die überhaupt nicht zum Rest des Albums passen. Zum einen die in meinen Ohren relativ unnötige Coverversion von Arthur Browns „Fire“, die durch Tim Bakers Gesang immerhin als interessant durchgeht. Zum anderen „Go It Alone“, von dem die Band selber sagt, es wäre ein Versuch gewesen etwas Kommerzielles zu schreiben. Dagegen stehen mit dem Opener „Join The Legion“ und dem angefahrenen, toll umgesetzten „The Troll“ zwei starke CIRITH UNGOL Songs. Der Überhammer ist allerdings die abschließende Trilogie, bestehend aus den Songs „Chaos Rising“, „Fallen Idols“ und „Paradise Lost“. Ein knapp 22 minütiges Meisterwerk des Epic Metal, das alleine auf jeden Fall den Kauf des Albums rechtfertigt. Als Bonus findet man noch die Songs  „Join The Legion“, „The Troll“, „Before The Lash“, „Chaos Rising“ und „Paradise Lost“ mit alternativen Mixen.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/cirithungolofficial

 


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