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Uada –Devoid of light

(Eisenwald)

 

Der Kollege Schiffmann vom Rock Hard hat mit seinem Dissection-Vergleich nicht unrecht, persönlich fühle ich mich aber auch an die Polen Mgla erinnert und das liegt nicht nur daran, dass Uada denselben Kopfschmuck tragen. Melodiös ist „Void of light“ also allemal, aber auch bretthart.

 

Speziell bei den nicht gerade seltenen schnellen Drumparts wird ordentlich reingedroschen. Uada machen aber nicht wie viele andere den Fehler, sich in Highspeed zu verlieren. Sie setzen stattdessen lieber auf durchdachte Dynamik, ein ordentliches Maß an Abwechslung und, wie gesagt, fein gestrickte, stimmungsvolle Melodieläufe. Die Kapuzenmänner aus Oregon haben also echt was drauf, wer’s nicht glauben mag, zieht sich am besten mal das stilvolle Video zu „Devoid of light“ (und diese tolle blastgetriebene Chorpassage)rein.

 

Jedes andere Stück taugt aber in ähnlicher Weise als Qualitätsbeweis,  wenn nicht sogar noch mehr. Nehmen wir nur mal „S.N.M“ oder „Our pale departure“ mit ihren betörenden Harmoniebögen und stellen fest, dass bei diesem Einstandswerk echt alles passt. Übrigens auch die bestimmt von vielen kritisierte Spielzeit. 33 Minuten mag zwar nach wenig klingen, aber so intensiv und dicht wie „Devoid of light“ komponiert ist, reicht das völlig.

 

(Chris)

 

https://www.facebook.com/UADA-5572971177407


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