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TimeToBleed_DieWDignity.jpgTime To Bleed – Die With Dignity

Kernkraftritter Records

 

Seit 2009 sind TIME TO BLEED immerhin schon aktiv. Gut Ding will Weile haben und nach einem Demo und einer EP nahm sich das Label Kernkraftritter den Jungs an, so dass 2016 endlich der erste Longplayer erscheinen konnte. Zu hören gibt es souverän dargebotenen US-lastigen Death Metal, der genretypisch mit vielen Tempowechseln gespickt ist. Große Extreme werden nicht ausgereizt. TIME TO BLEED wechseln zwischen kurzen Blasts und Doublebass-Attacken, wobei besonders letztere wie gewohnt ziemlich präsent sind. Die Saitenfraktion ist sichtlich bemüht und versucht die Songs mit vereinzelten zweistimmigen Parts abwechslungsreicher zu machen. Zugegeben, ich bin nicht der große Death Metal Maniac und stehe eher auf klare Songstrukturen, als auf 50 Riffs pro Song. Somit habe ich mit diesem Genre immer ein wenig Probleme, da ich immer das Gefühl habe, dass in jeden Song immer alles reingepackt wird. Am ehesten sind mit das kurze „Violated“, das etwas gediegenere „From Darkness To Death“ und „Violated“ hängen geblieben. Die Produktion ballert ordentlich, ist aber nicht so extrem künstlich, wie man das bei anderen Scheiben schon gehört hat. Lediglich die Vocals sind mir auch für Death Metal Verhältnisse zu eintönig. Handwerklich geht „Die With Dignity“ aber völlig in Ordnung. TIME TO BLEED ballern sich kompetent durch die mit 40 Minuten auch nicht zu lange Scheibe. Da darf man gerne ein Ohr riskieren.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/timetobleedmetal

 


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