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OperationM_TheKey.jpgOperation : Mindcrime – The Key

Frontiers Rec.

 

Nach der nicht ganz schönen Trennung von Queensryche, steht nun auch Geoff Tate mit „seiner“ Queensryche Version parat. Die Tate-Version wird also in Zukunft unter dem OPERATION:MINDCRIME Banner laufen. Passend dazu hat sich Tate wieder ein ambitioniertes Konzept ausgedacht: Was tun, wenn man den Schlüssel hat, die Denkweise der Menschheit im Bezug auf unsere Welt zu verändern/manipulieren? Die Story ist als Trilogie ausgelegt, somit können wir also mindestens mit zwei weiteren Alben unter dem OPERATION:MINDCRIME Banner rechnen. Den ganz einfachen Weg geht Tate wie gewohnt nicht. Der schon vorab als Clip veröffentlichte Song „Re-inventing The Future“ klingt noch sehr Queensryche lastig und hätte auf „Promised Land“ eine gute Figur gemacht. Der Rest des Albums entfernt sich allerdings deutlich von dem, was Tate mit seiner Ex-Band an Großtaten vollbracht hat. „The Key“ ist fast durchgehend sehr getragen, teils recht experimentell, teils mit alternativer Schlagseite und natürlich aufwändig arrangiert. Toll zum Beispiel, wie sich das abschließende „The Fall“ nach dem gelungenen Saxofon Solo aufbaut. Bis auf das schon erwähnte „Re-inventing The Future“ erinnert auf „The Key“ aber nichts an die vergangene Zeiten, was aber zu erwarten war. Geoff Tate scheint auch die Lust an großen Melodiebögen verloren zu haben, die man auf „The Key“ vergeblich sucht. Das bei OPERATION:MINDCRIME Leute am Werk sind, die ihr Handwerk verstehen steht außer Frage, ebenso, dass man von Tate keine easy-listening Musik erwartet. Ob es hierfür allerdings genug Publikum gibt, das der Band musikalisch folgen will, wage ich zu bezweifeln.

 

(Schnuller)

 

http://operationmindcrime.com/


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