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steelhammerU.D.O. – Steelhammer

(AFM Records)

 

Letztes Jahr wurden die großen Feierlichkeiten im U.D.O. Lager (60. Geburtstag des German Tank und das 25. Bandjubiläum) noch mit einer Live Scheibe und dazugehöriger DVD gefeiert und ein halbes Jahr später kommt der „alte“ Mann so frisch wie schon lange nicht mehr daher. Nichts gegen die ganzen Veröffentlichungen der letzten Jahre, die alle auf „tor“ endeten („Mastercutor“, „Dominator“, „Rev-Raptor“ und „Celebrator“). Sie hatten alle ihre Berechtigung und waren cool und trotz gelegentlicher stilistischer Spielereien 100% U.D.O. . Beim deutschen Metal Urgestein weiß der Fan halt was er bekommt und wird eigentlich niemals enttäuscht. Die neue Scheibe „Steelhammer“ überragt allerdings die letzten Veröffentlichungen um Längen. Da kann man sich jetzt natürlich darüber streiten ob durch den zweiten Frühling der ehemaligen Dirkschneider Kapelle ACCEPT (welche ja mit „Blood Of The Nations“ und „Stalingrad“ zwei Hammer Scheiben auf die Fans losgelassen hat) zu mehr motiviert wurde oder an der Neubesetzung im U.D.O. Lager. Stefan Kaufmann musste ja aus gesundheitlichen Gründen aufgeben und neben der Neubesetzung an den Drums wurden auch beide Gitarrenposten ausgetauscht. Diese personelle Frischzellenkur hat der neuen Scheibe sehr sehr gut getan. Mit dem Titeltrack geht’s los und der zeigt im wahrsten Sinne des Wortes wo der Hammer hängt. Mit „A Cry Of A Nation“ folgt ein schwerlastiger aber nicht schneller Brecher um dann mit „Metal Machine“ in bester ACCEPT Manier wieder loszulegen. Mit dem spanisch gesungenen „Basta Ye“ kommt die erste Überraschung. Natürlich weniger aufgrund der Eingängigkeit sondern der Sprachwahl. Um wieder bisschen runter zu kommen und durchzuatmen folgt die an OZZY himself erinnernde Piano Ballade „Heavy Rain“. Das erste Drittel ist ganz großes Kino. Mit den folgenden vier Songs (Devil´s Bite“, „Death Ride“, „King Of Mean“ und „Timekeeper“) wird wieder volle Fahrt aufgenommen und Vollgas gegeben um dann mit „Never Cross My Way“ wieder einen etwas ruhigeren aber weniger (be)drohenden Grundton anzunehmen. Das Finale steht bevor und dieses wird eingeläutet durch die U.D.O. typischen „Take My Medicine“ und „Stay True“ (fortan sicherlich im Live Set fest verankert) gefolgt von dem wieder etwas getragenem „When Love Becomes A Lie“ und dem bombastischen (erneut an OZZY erinnernden) „Book Of Faith“. Fazit: U.D.O. hat seinen Fans immer Qualität und gute Alben geboten, mit „Steelhammer“ allerdings nocheinmal eine Schippe drauf gepackt!

 

(Zvonko)

 

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