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Crashdiet_SavagePlaygroundCrashdiet - The Savage Playground

Frontiers Records

 

Crashdiet haben es tatsächlich geschafft ihren vierten Silberling ohne Sängerwechsel aufzunehmen!  Spaß beiseite...die Jungs aus Stockholm, präsentieren sich auf „The Savage Playground“ eine ganze Ecke erdiger und somit auch reifer oder erwachsener, wie man das auch nennen will. Die Produktion ist, wie es zum Glück zurzeit „in“ ist, recht erdig und natürlich. Das schlägt sich besonders in Songs wie der ersten Single „Cocaine Cowboys“, „Lickin‘ Dog“ oder „Snakes In Paradise“ nieder, wo man wesentlich dreckiger vom Leder zieht. Geblieben ist aber das Gespür für erstklassige Hooklines. Muss man sich nach den  ersten zwei Durchläufen noch an den wesentlich ruppigeren Sound gewöhnen, fräsen sich die Melodien doch schon ab dem dritten Durchlauf in die Ohren. Auch auf etwas poppigere Songs, haben die Jungs, mit „Circus“ und „Drinkin‘ Without You“, nicht verzichtet. Das schon, von den letzten Gigs, bekannte „Anarchy“, findet sich selbstverständlich auch auf „The Savage Playground“. Beeindruckend ist wieder Fronter Simon, der eine unglaublich variable Stimme besitzt und die poppigen Sachen genauso gut in Szene setzt, wie die härteren Songs. Damit erinnert er nicht nur einmal an Sebastian Bach, wenn dieser auch unerreicht bleibt. Mit dem letzten Song „Garden Of Babylon“, haben Crashdiet sozusagen ihren ersten Epic geschrieben. Der Song knackt locker die 7-Minuten Marke und weiß trotzdem, ohne gefühlte Längen, zu überzeugen. Ausfälle sind auf der Scheibe, unter allen 13 Songs, keine auszumachen. Lediglich „Got A Reason“, kann mit den ganzen starken Songs nicht ganz mithalten. Mit „The Savage Playground“, legen Crashdiet ihr wohl musikalisch stärkstes Album vor, auf dem sie ohne große Kursänderungen neue Elemente hinzufügen und gekonnt mit den alten Trademarks mischen. Bei der Produktion sind die Jungs definitiv nicht auf Nummer sicher gegangen, und haben erfolgreichen Vorgänger „Generation Wild“ einfach kopiert. „The Savage Playground“ klingt definitv anders. Anspieltipps: Cocaine Cowboys,  Anarchy, Circus, Drinkin‘ Without You…und so weiter…

 

Schnuller

 

http://www.crashdiet.org/

 


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