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Die BountyDie Bounty

(Capelight)

 

Im Jahre 1787 bricht der Captain William Bligh (Anthony „Hannibal“ Hopkins) mit seinem Schiff „Bounty“ nach Haiti auf um für die Krone ein paar seltene Brotfrucht Setzlinge zu besorgen. Als ersten Offizier an Bord nimmt er seinen alten Kumpanen Fletcher Christian (Mel „Mad Max“ Gibson) mit und anfangs läuft auch alles sehr gut, wenn sich auch schnell zeigt das Bligh sehr starrköpfig und linientreu ist. In Haiti angekommen muss man noch ein paar Wochen überbrücken bis die Setzlinge reif sind. Die Mannschaft geniest die Gastfreundschaft der Eingeborenen und turtelt mit den hübschen Mädels des Stammes rum. Auch Fletcher verliebt sich in eine schöne Häuptlingstochter und Bligh ist das ein Dorn im Auge. Er ruft die Mannschaft zur Disziplin auf und schikaniert den rebellischen Charles Churchill (Liam „Taken“ Neeson) vor der ganzen Besatzung. Auf dem Rückweg wird es immer schlimmer, Bligh wird zum Tyrann und Fletcher zum Sprachrohr der Mannschaft. Es kommt schließlich zur Meuterei und der Kapitän wird mit einigen treu ergebenen Gefolgsleuten, darunter Offizier John Fryer (Daniel „Gangs of New York“ Day Lewis), in einem Boot mit etwas Nahrung und Wasser ausgesetzt. Mühsam und dem Tode nahe schaffen er und seine Leute es nach Wochen auf hoher See auf eine zivilisierte Insel, währenddessen Fletcher mit der Bounty nach Haiti zurückkehrt. Doch dort können die Abtrünnigen nicht bleiben, der Stammeshäuptling fürchtet die Rache der Krone. Die Männer dürfen Proviant und auch ihre Mädels mitnehmen und müssen dann eine Insel suchen die (hoffentlich) niemals von den Engländern gefunden wird. Kapitän Bligh wird vors Kriegsgericht geladen um dort die Geschehnisse zu erzählen. Man wird ihn von jeder Schuld freisprechen…

 

Die wahre Geschichte der Bounty ist schon oft verfilmt worden (u.a. mit Marlon Brando, Clark Gable, Charles Laughton, Richard Harris, etc.) und diese vorliegende Version stammt aus dem Jahre 1984. Regie führte der erfahrene Roger Donaldson („Species“, „Thirteen Days“, etc.) und die Produktion war ziemlich teuer und aufwendig. Es heißt diese Verfilmung sei besonders nahe an der Wahrheit und zeigt Captain Bligh nicht nur als sadistisches Monster sondern auch als Menschen in einer extremen Situation. Hopkins spielt das natürlich erstklassig, die Herren Gibson, Neeson und Lewis sind alle noch ziemlich jung aber natürlich auch schon klasse. Des Weiteren sehen wir in Kurzauftritten noch Größen wie Laurence „Spartacus“ Olivier, Edward „Die Brücke von Arnheim“ Fox und Bernard „Der Herr der Ringe“ Hill. Tolles, aufwendiges Abenteuer – schön den Film nun in voller Länge und Top Qualität zuhause sichten zu können.

 

Capelight hat ein Mediabook mit Bluray und DVD spendiert. Sauberes Bild, druckvoller Ton, die lange 131 Minuten Version und Extras wie Audiokommentare, isolierte Musik Spur des Vangelis Soundtracks, Trailer und Booklet Teil machen Laune. Der Text im Booklet Teil stammt von dem Journalist und Filmwissenschaftler Daniel Wagner (u.a. Deadline Magazin) und beschäftigt sich mit der Geschichte der Bounty und den Verfilmungen. Wie schon vor kurzem mit z.B. „Die Wikinger“ und „Quigley, der Australier“, legt Capelight hier ein optisch wie inhaltlich starkes Mediabook eines Klassikers vor, das jeder Filmfreak gerne im Schrank hat. Gerne mehr davon!

 

(Arno)

 


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