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totentanz nr. 29

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BuybustBuybust

(Capelight)

 

Die Spezialeinheit der philippinischen Antidrogenpolizei steht vor einem großen Auftrag. Sie soll einen der einflussreichsten und mächtigsten Drogenbosse des Landes hochnehmen. Ein festgenommener Informant soll das Team der Eliteeinheit bei einem inszenierten Deal zur Zielperson führen. Die Razzia in den verschachtelten Gassen von Manilas Slums geht schief, da innerhalb der Polizei Korruption sehr groß geschrieben wird. Der Drogenboss hat überall seine Informanten und Schergen. Die Cops hat der König der Unterwelt geschmiert, die arme Bevölkerung kämpft aus purer Furcht für ihn. Die Eliteeinheit ahnt noch nichts und findet sich binnen kürzester Zeit in der Falle. Knapp 10 gut ausgebildete Cops stehen einer Überzahl an Gegnern auf fremden und feindlichen Terrain gegenüber. Abgeschnitten von der Außenwelt und ohne Chance auf Verstärkung müssen sich die tapferen Elitekämpfer durch den Slum kämpfen um die eigene Haut zu retten und vielleicht sogar mit etwas Glück die Mission zu Ende zu bringen.

 

309 Stuntleute, 928 Liter Blut, 15.321 Patronenhülsen, 23.057 Sprengkörper und 251.226 Gramm Schießpulver“ kamen zum Einsatz, so wird einem „Buybust“ auf der Rückseite des Blu-ray Hülle schmackhaft gemacht. Darüber hinaus wird er als Mix von „The Raid“ und „Sicario“ beworben. Beide Vergleiche sind nicht falsch aber auch nicht richtig. Die Verbindung zu „Sicario“ besteht durch das Drogentopic und die Korruption. Zu „The Raid“ soll sie wohl durch die Kampfszenen, den Bodycount und ausweglose Situation gegeben sein. Das stimmt schon mal, kommt aber insgesamt nicht an genannte Referenzen dran. „The Raid 1 und 2“ waren Action Meisterwerke und wahre Schlachtplatten. Hart und Skrupellos und hat neue Maßstäbe im Action / Martial Arts Genre gesetzt. Dass man mit Vergleichen zu diesem Film Zuschauer für sich gewinnen möchte liegt auf der Hand, führt aber auch dazu, dass eben diese Zuschauer am Ende des gesehenen eher enttäuscht zurückgelassen werden, weil die Erwartungen nicht erfüllt werden. „Buybust“ kann was und sollte für sich stehen und betrachtet werden und nicht mit „The Raid“ verglichen werden, denn dafür fehlt die Dynamik, die Härte und letztendlich die Konsequenz in puncto Skrupellosigkeit. . Dieser Vergleich kann nur verloren gehen. Großer Respekt allerdings vor der Mühe und Leidenschaft sowie dem körperlichen und materiellen Einsatz den die Macher an den Tag legen und dafür, dass ein handgemachter Actionfilm vorliegt ohne CGI Effekte (das weiter oben aufgeführte Zitat triffts also ganz gut). Wer sich auf „Buybust“ einlässt, sollte versuchen keine Erwartungen oder Vergleiche zu Filmen wie „The Raid“ oder auch „John Wick“ zu haben, dann kann er auch trotz langer Spielzeit von 127 Minuten Spaß mit dem Streifen haben.

 

Die Film ist uncut und hat gutes Bild wie auch satten Sound. Im Bonusbereich finden sich neben einer Trailershow ein Making Of sowie ein Blick hinter die Kulissen von „Buybust“.

 

(Zvonko)


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