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totentanz nr. 29

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ScarecrowsScarecrows
(I-On New Media)

 

An einem entlegenen See wollen vier Jugendliche etwas nicht jugendfreien Spaß haben. Doch der Ausflug gerät schnell zum Horrortrip. Denn das angrenzende Maisfeld gehört einem Farmer, der seine Vogelscheuchen gerne aus einem ganz speziellen Material herstellt: aus neugierigen Teenagern.


Auch wenn Scarecrows auf den ersten Blick nach einem Creature-Horror in der Tradition von Die Nacht der Vogelscheuche oder Scarecrow – Das Grauen stirbt nie anmutet, handelt es sich doch um einen Slasher in reinster Backwood-Manier. Gemäß den Regeln des Genres werden wir zunächst Zeuge mangelhafter Darstellungen dummdreister Dialoge, bevor – im vorliegenden Fall leider vergleichsweise spät – der markante Killerbauer die Stimmung sowohl des Films als auch seiner Protagonisten durch Verschleppung und Folter deutlich abkühlen lässt. Hier offenbaren sich dann die Stärken von Scarecrows. Der Schuppen, in dem der Farmer seine Opfer für ihr künftiges Dasein auf dem Maisfeld vorbereitet – hierzu zählt neben dem Zunähen der Münder auch eine nett angerichtete Backgroundstory – verbreitet durchaus eine gewisse Chainsaw-Atmosphäre und gehört zum Besseren, was das Genre in letzter Zeit aus dem Wald gescheucht hat. Schade, wäre die Exposition etwas knackiger geraten und die Gewalt etwas expliziter, man dürfte womöglich über einen neuen Klassiker diskutieren. Doch jedem Zuschauer mit ausgewiesenem Slasher-Faible wird Scarecrows auch so gehörigen Spaß machen.


Bild- und Tonqualität (deutsch, englisch, 5.1) sind ordentlich, Menü- und Covergestaltung wissen zu gefallen, aber ein Trailer als Extra lockt natürlich niemanden aus dem Unterholz hervor.

 

(mosher)


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