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Kung Fu Yoga – Der Goldene Arm Der GötterKung Fu Yoga – Der Goldene Arm Der Götter
(Koch Media)
 
Im chinesischen Terrakotta-Krieger-Museum sind  nicht nur die Ausstellungsstücke Weltberühmt, sondern auch der Archäologe und Professor Jack Chan. Aufgrund seines Mutes und seiner technischen Hilfsmittel ist er ein gesuchter und gefragter Experte wenn es sich um historische Artefakte handelt. Chans indische Kollegin Ashmita weiß um dessen Ruf und sucht ihn auf, damit er ihr bei der Suche nach dem sagenumwobenen alten Schatz von Magadha hilft. Der Architekturprofessor ist sofort Feuer und Flamme und bricht zusammen mit seinem Assistententeam, zwei alten Freunden und Ashmita auf um in der tibetischen Eiswüste nach dem Schlüssel (der Diamant „Das Auge Shivas“) des sagenumwobenen Schatzes zu suchen. Außer dem Expertenteam ist auch eine Gruppe widerspenstiger Häscher auf der Suche nach dem Schatz, macht Chan und seinen Freundin die Beute streitig und das Leben schwer. Auf der Hatz nach dem „Auge Shivas“ treffen die Gegner unteranderem in Dubai nochmal aufeinander um dann in Indien dem finalen Showdown entgegenzufiebern.

„Kung Fu Yoga – Der Goldene Arm Der Götter“ ist so etwas wie der zweite Teil des ebenfalls mystisch-historisch angelegten „The Myth“ (2005) und eine erneute Zusammenarbeit zwischen Jackie Chan und dem Regisseur Stanley Tong. Die beiden kennen und schätzen sich schon lange und haben mit Filmen wie „Police Story 3“, „First Strike“ und „Rumble In The Bronx“ echte Jackie Chan Klassiker abgeliefert. Jetzt war „The Myth“ schon nicht die Art von Film, die sich ein Jackie Chan Fan unbedingt wünscht und „Kung Fu Yoga“ ist es leider auch nicht. Die beiden wollten mit dem Film zwei alte Traditionen und Kulturen (indisches Yoga und chinesisches Kung Fu) ehren und zusammenführen. Herausgekommen ist ein chinesischer Bollywood Streifen der eher unfreiwillig komisch ist als wirklich Gut. Die Story ist zu vernachlässigen, die Farben zu grell, bunt und intensiv, die CGI Effekte nicht gerade überzeugend, die Darsteller um den Star zwar bemüht aber überzeichnet und die Kameraführung und die damit einhergehende Schnittabfolge künstlich hochgepitcht. Gerade letzteres ist eigentlich – auch bei einem in die Jahre gekommenen Jackie Chan - nicht nötig. „Kung Fu Yoga“ ist also nicht nur „The Myth“ Teil 2, sondern auch eine Light Version der Klassiker Adventure Reihe „Armour Of God“. Bei aktuellem Werk persifliert er seine eigene Reihe ein Stückweit aber verbeugt sich auch tief vor den „Indiana Jones“ Filmen, wie in mehreren Szenen und Anspielungen deutlich wird.

Der charismatische Vieldreher Jackie Chan liebt es Geschichten zu erzählen (auch seichte) und den Zuschauer für zwei Stunden aus seinem harten Alltag zu entführen und ist auch im Alter von 62 nach eigener Aussage auf der Suche nach dem „perfekten Film“. Dieser ist ihm mit „Kung Fu Yoga“ definitiv nicht gelungen aber er entführt den Zuschauer an ferne und exotische Orte (Island, Dubai, Indien) ud nimmt wieder enorme Risiken auf sich (schwimmen im Eiswasser ist nicht jedermanns Sache aber der „Nichtschwimmer“ Jackie Chan überwindet sich auch hierzu) um den Zuschauer kurzweilig zu unterhalten. Der Film hat seine Zielgruppe und die ist eher im unteren Altersbereich angesiedelt. Für eben diese Zielgruppe passt das abgelieferte Ergebnis schon und wenn man mal die Mühen und Risiken in Betracht zieht, die ein Jackie Chan aber auch seine Co-Stars auf sich nehmen will man auch als „richtiger“ Jackie Chan Fan das Ergebnis auch zähneknirschend und wohlwollend durchgehen lassen.        

Die Blu-ray aus dem Haus Koch Media kommt mit sattem und kräftigem Bild und einem fetten DTS HD MASTER Audio 5.1 Sound. Dem Bonusbereich sind ein langes Making Of und mehrere Features mit dem Regisseur, dem Hauptdarsteller aber auch den Co-Stars beigefügt.
 
(Zvonko)
 
 
 

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