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Venom, Dark Funeral, Midnight, Wiegedood, Deathrite (Lichtenfels 2019)

Venom, Dark Funeral, Midnight, Wiegedood, Deathrite

27.12.19 Lichtenfels – Stadthalle

                                                          

Mit den “Lucifer Rising” Festivals haben sich die legendären Venom etwas besonders cooles ausgedacht. Sie selbst fungieren als Old School Headliner und jüngere von ihnen beeinflusste Bands spielen im Vorprogramm. Drei Dates waren für Deutschland angesetzt und da musste ich natürlich hin – Lichtenfels war für mich Hessen das nahste aber trotzdem war die Anreise länger als gedacht so dass wir leider nichts zu Wiegedood und Deathrite berichten können.

                                         

Also ging es für uns mit MIDNIGHT los und das war gleich ein Genuss! Das amerikanische Trio um Sänger/Gitarrist Athenar ist ja ziemlich kultig und hat viel Venom Spirit im Sound. Das mit den kompletten Kapuzen ist spaßig, aber es gibt auch Leute die das albern finden. Die Stimmung war sehr gut und die Drei präsentierten Hits ihrer diversen Scheiben wie „Poison Trash“, „All Hail Hell“ oder „You can´t stop Steel“. Rauer 80er Black/Thrash der ordentlich rumpelt – das ist Midnight! Fand ich klasse und Athenar hat auch zurecht festgestellt das Venom ja für alles verantwortlich sind was sich Black oder Death Metal schimpft. Ja, ist was dran.

                                     

Die Schweden DARK FUNERAL gingen sehr ernst, grimmig evil und pechschwarz an die Sache ran. Black Metal mit Corpsepaint, umgedrehten Kreuzen in der Bühnenkulisse und erbarmungslos im Sound! „The Arrival of Satan´s Empire“, „Nail them to the Cross“, „The Secrets of the Black Arts“ – Dark Funeral ließen das Höllenfeuer brennen und zeigten sehr deutlich das die 90er Skandinavien Black Metal Schule nach wie vor sehr präsent ist und in dem Falle sogar schon seit über 25 Jahren! Das einzig verbliebene Urmitglied ist Gitarrist & Chef Lord Ahriman und der hat immer noch eine schön dunkle Aura und auch Sänger Heljarmadr weiß zu gefallen. Ein starker Gig der vom Aufwand und von der Show her schon Headliner Qualitäten hatte.

                                

Doch der Headliner Posten gehörte dem legendären Newcastle Trio VENOM die mit Sänger/Basser Cronosein Urgestein in der Band haben der den Job schon 40 (!) Jahre macht! Zusammen mit seinen jüngeren Kollegen Rage (Guitar) und Dante (Drums) entfesselte der Kult Kopf ein wahres Inferno! Viel mehr Pyros und Feuer als 1 Jahr zuvor in Oberhausen auf dem „Ruhrpott Metal Meeting“. Aber die große aufwendige Bühne die Cronos noch im Titelstory Interview in unserem Totentanz Magazin Nr. 30 versprach ist es leider auch nicht geworden. Dies ist wahrscheinlich der Tatsache geschuldet das die Festivals zwar gut besucht aber nicht total ausverkauft waren. Anyway – es rumpelte ordentlich im Karton und Hits alter Tage wie „Black Metal“, „Countess Bathory“ oder (endlich mal wieder) „The Evil One“ wechselten sich mit neuen Kloppern ala „100 Miles to Hell“, „Pedal to the Metal“ oder „Dark Night (of the Soul)“ ab und es fiel auf das die Fans auf alles gleich gut reagierten. Alles aus einem Guss, stark dargeboten und sehr Heavy. Man hatte das Gefühl Cronos hätte härtemäßig noch was draufgepackt – es war wirklich fetzend! Alles in Allem ein gelungener Abend der Bock drauf macht das Venom die „Lucifer Rising“ Festivals hoffentlich 2020 wiederholen werden!

                                   

(Text/Pix: Arno)


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