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GRAVE DIGGER, Burning Witches (Aschaffenburg 2019)

GRAVE DIGGER, Burning Witches

15.01.2019 Aschaffenburg, Colossaal

 

Grave Digger gehören zu der Sorte Bands, die den Zyklus Album-Tour-Album-Tour gnadenlos durchziehen. Man variiert jedoch die Locations und so lagen seit dem letzten Besuch im Colossaal zwei Alben dazwischen. Als Opener hat man sich mit den Burning Witches eine Truppe ausgesucht, die gerade dabei ist, ordentlich durchzustarten und das wurde heute mit „Executed“ und „Metal Demon“ in Angriff genommen. Das weibliche Quintett zeigt sich spielfreudig und marschiert technisch versiert durch den Set. Vor allem „Bloody Rose“ entpuppt sich dabei als perfekte Live-Nummer. Warum man auf der Bühne vollständig auf Backing Vocals verzichtet, ist mir allerdings nicht ganz klar, aber das soll nur als Randnotiz auftauchen. Gegen Ende tauchen noch Dio's „Holy Diver“ und die Bandhymne „Burning Witches“ im Set der Schweizerinnen auf. Im Anschluss gab es noch ein kleines Stelldichein mit den Mädels am Merch-Stand. So hat man sich definitiv neue Fans an diesem Abend erspielt.

                                        

Die Setlist für eine Grave Digger-Show zusammenzustellen, dürfte sicherlich kein leichtes Unterfangen sein. Selbst in den heutigen rund 100 Minuten kann man es nicht jedem Recht machen und doch ist ein guter Mix gelungen, der zumindest die meisten (relevanten) Alben mit eingebunden hat. „Fear Of The Living Dead“ startet den Reigen aus dem dann doch ein paar Songs noch etwas mehr herausragen als andere. Besonders begeistern konnte dabei das Triple „Lawbreaker“ mit dem stampfenden „The Bruce (The Lion King)“ im Anschluss und dem lautstark mitgegröhlten „The Dark Of The Sun“. Auch gegen Ende hat man mit „Circle Of Witches“, „Excalibur“ und „Rebellion (The Clans Are Marching)“ wieder ein gefeiertes Dreier-Package am Start, ehe sich die Band unter tosendem Beifall verabschiedet. Die sich immer mehr in den Vordergrund spielende Hymne „Healed By Metal“ eröffnet den Zugabenblock bei dem dann auch zum „Zombie Dance“ gebeten wurde, wobei Russkajas Part verständlicherweise vom Band kam. Unumgänglich am Ende des Sets die (leider) einzige 80er-Jahre-Nummer: Das unsterbliche „Heavy Metal Breakdown“ - immer noch eines der Highlights des deutschen Stahls überhaupt. Ein Abend, der kein großes Meckern zuließ.

                                      

(Text/Pix: Hansy)

 


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